Folge 204 – TNG – Am Ende der Reise

Auch wenn manche meinen könnten, dies sei der Abschied – er ist es nicht. Zumindest nicht von uns oder der Serie, die wir gerade besprechen. Aber jemand wird tatsächlich gehen, aber nicht, ohne nochmal mächtig Eindruck zu hinterlassen. 

Dieses Wochenende diskutieren wir über plötzlich nette Leute mit Hunger auf Canapees, Native Americans mit billigen Perlenketten und Disco-Hosen, abgehobene Spät-Teenager und ganz viel Worldbuilding des Universums, in dem der geneigte chronologische Zuschauer sich derzeit befindet. Viel Spaß!

2 Gedanken zu „Folge 204 – TNG – Am Ende der Reise“

  1. Hi Anja, Hi Chris! 😁

    Bei eurer Diskussion musste ich die ganze Zeit an einen bestimmten TNG-Kinofilm denken. Chris, du weißt, welchen ich meine, oder? 😉 Vor allem Picards Verhalten sollten wir im Hinterkopf behalten! Er sagt zu Wesley:
    „While you wear that uniform, you will obey every order you’re given …“
    An dieser Aussage wird er sich schon bald messen lassen müssen! XD Mal schauen, ob der gute Jean SEINE Befehle dann auch so brav befolgt, wie er es hier von Wes einfordert.

    Ich teile eure Enttäuschung über das verlorengegangene Star Trek-Dilemma über die Zwangsumsiedlung. Irgendwie ist alles wurscht und man muss sich nicht mehr damit beschäftigen. Hmmm … 🤔😕

    In der 3. Staffel gab es mit „The Ensigns of Command / Die Macht der Paragraphen“ eine Folge mit ähnlicher Story. Damals ging es um die Zwangsumsiedlung menschlicher Kolonisten, die auf einem Planeten lebten, der vertraglich gesehen den Sheliak gehörte. Ich finde sie zwar nicht besonders gut, aber auf jeden Fall besser als „Journey’s End“. Die DS9-Folge „Progress / Mulliboks Mond“ habt ihr schon besprochen, dort sollte ein alter Bajoraner zwangsumgesiedelt werden. Auch die hat ihre Schwächen, ist aber sehr emotional und bleibt im Gedächtnis. Nerys macht eine Entwicklung durch, die sie als Hauptcharakter vertieft und meiner Meinung nach zu ihr passt. In „Journey’s End“ passiert nichts, was dem auch nur annährend gleichkommt und das ist eine riesige Enttäuschung. Nachdem wir in sieben Jahren wirklich gute Episoden hatten, in denen ein moralisches Dilemma behandelt wird, bringen sie jetzt so ein Blödsinn?!? Daumen runter!!

    Chris, du hast DS9 angesprochen. Parallel zum Ende der 7. TNG-Staffel lief das Ende der 2. DS9-Staffel. Ich betone immer wieder, dass auch DS9 nicht perfekt ist, aber gerade in der 2. Staffel nimmt die Serie unheimlich Fahrt auf und reist mich als Zuschauer mit. TNG ist im Vergleich dazu aber ein Rückschritt und kann damit überhaupt nicht mithalten! Wir werden noch eine Episode mit Ro Laren sehen, die sich in meinen Augen auf dem Niveau der 2./3. DS9-Staffel bewegt und viele Dinge gut vorbereitet. Chris, du hast recht, das Star Trek-Universum wird durch „Journey’s End“ ein wenig größer. Trotzdem möchte ich andere Folgen sehen als DIESE.

    Die Rückkehr des Reisenden halte ich generell für einen Fehler. Er ist zusätzlich zu Q ein weiterer Space Wizard, der Dinge tut, weil er Dinge tut. Seine Herkunft, seine Fähigkeiten, seine Motivation usw. spielen keine Rolle, er ist einfach da. Wenn Q ein Mal pro Staffel auftaucht und eine gute Geschichte mit ihm erzählt wird, finde ich das ok. Ich brauche aber nicht ZWEI Typen von dieser Sorte, das ist mir zu viel! Der Reisende ist auch nicht sympathisch oder interessant geschrieben. Ich frage mich viel mehr, was er eigentlich dort zu suchen hat.

    Ich gebe „Journey’s End“ drei von zehn zwangsumgesiedelten Völkern. Das ist v. a. zum Serienende hin eine echt miese Folge, nachdem mit „Sub Rosa“ der absolute Tiefpunkt erreicht worden war. Ich hatte mich sogar gefragt, ob ihr dem irgendetwas abgewinnen könntet. Na gut, das habt ihr, aber es war nicht viel.

    Chris, du meinst, der Maquis würde sich am Anfang der 2. DS9-Staffel formieren. Er wird aber erstmals in der 20. Folge „The Maquis, Part I“ erwähnt. Meiner Meinung nach ist der Maquis auch schon aktiv, weil „Preemptive Strike“, die 20. Episode der 7. TNG-Staffel, parallel zu „The Maquis, Part I & II“ spielt und ausgestrahlt wurde.

    Ich finde, Avery Brooks „singt“ seine Dialogzeilen regelrecht. Einer meiner Favoriten ist
    „Well, it’s easy to be a saint in paradise!“
    Seine Tonlage und Betonung sind dabei ganz toll, auch in vielen anderen Dialogen. Er nutzt seinen tiefen Bariton sehr gut bei der Gestaltung von Ben Sisko als Charakter.

    LL&P 🖖 👋
    2Voq

    1. Hallo 2Voq,

      Ja, ich weiß genau, welchen Film du meinst 😉
      Und…. ach Mist, ich lese gerade deinen Kommentar und merke, wie ich die Folgen „Der Maquis“ und „Der Kreis“ verwechselt habe. Ich meine, da kommen teils wiederkehrende Leute vor (Cal Hudson, wenn ich nicht irre), aber ich merke gerade, dass ich auf dem falschen Dampfer war. Nun gut, auf Preemptive Strike freue mich auch jeden Fall, auch wenn ich keine so genaueren Erinnerungen mehr dran habe.

      LG
      Chris

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