Folge 203 – TNG – Genesis

Besonders affig wird’s, wenn der Chef persönlich auf Torpedojagd geht. Dann wird Worf zum reißenden Tier, Riker verdummt minütlich, Barclay wird erst überdreht, spinnt dann aber total und Troi wird fischig. Was wird das am Ende? Horror a la Cronenberg? Unfreiwillig komisch? Und wieso hat Troi ihre Armbanduhr auf der Brücke vergessen?!

Achja, ich habe die geschlechtsumgewandelte Katze vergessen. Das wird wild heute, habt viel Vergnügen!

2 Gedanken zu „Folge 203 – TNG – Genesis“

  1. Hallo Anja, Hallo Chris! 😉

    Zur „Verteidigung“ der Episode „Genesis“ kann ich nur sagen, dass sie mir sehr ehrlich vorkommt: die Ausgangslage mit Picard und Data, die im Shuttle einen verirrten Torpedo aufsammeln, ist so hirnverbrannt-dämlich, dass ich die ganze Story nicht mal für eine Nanosekunde ernst nehmen kann. Bei anderen Episoden müssen wir viel länger warten, bis sich die unlogischen Handlungselemente einstellen und alles unglaubwürdig machen. Insofern finde ich, dass „Genesis“ mit offenem Visier daherkommt und nicht versucht, uns etwas vorzugaukeln. Ich halte ihr das ernsthaft zugute! Wir hatten schon Crime-Storys, in denen Geordi oder Beverly in einem MORDFALL ermittelten und sich dabei so dumm und unprofessionell wie nur möglich anstellten.

    Toll finde ich auch, dass die Ausbreitung des Virus an Bord der Enterprise über mehrere Tage verläuft. Währenddessen sind Picard und Data auf der Suche nach dem ominösen Torpedo, der soweit ich mich erinnere nie zu sehen ist. Hat Bill nicht ab und zu bei Picard angerufen (oder umgekehrt) und gefragt, ob alles okay ist? Die Sternenflotte benutzt SUBRAUMKOMMUNIKATION!!! Was hält sie denn bitte davon ab, einfach anzurufen?

    Mal im Ernst: Datas herbeigezaubertes Heilmittel am Ende ist nicht weniger plausibel als sein zusammengebrauter Kräutertee, mit dem er in „Thine Own Self“ ruckzuck schwer verstrahlte Personen, die an allen Symptomen der Strahlenkrankheit litten, behandelt hat! Die 7. TNG-Staffel ist eben die Staffel der
    – verschollenen und wieder aufgetauchten Familienmitglieder,
    – „primitiven“ Zivilisationen auf fremden Planeten, die gerettet werden müssen und
    – von Data hergestellten, „magischen“ Heilmittel.

    Die Folge ist Unfug, aber mir hat sie beim ersten Anschauen aus irgendeinem Grund gefallen. Manchmal mag ich diese quatschigen Storys, die uns am laufenden Band Blödsinn um die Ohren hauen.

    Chris, du verweist gerne auf die Übersetzungsfehler in der deutschen Synchronfassung. Als Data Picard erklärt, er könnte sich in einen Lemuren oder ein „Zwergpinseläffchen“ verwandeln, ist das ein Fehler! Im Original sagt er nämlich:
    „I believe you will also de-evolve into some form of early primate. Possibly similar to a lemur, or a pygmy marmoset.“
    Die deutsche Übersetzung von „pygmy marmoset“ lautet Zwergseidenäffchen. Eine Spezies namens „Zwergpinseläffchen“ gibt es nicht. Mir ist zwar nicht klar, wie man das falsch übersetzen konnte, aber erwähnenswert finde ich es trotzdem.

    Ich freue mich schon auf eure Besprechung von „Journey’s End“, in der wir uns für eine seeehr lange Zeit von Wesley verabschieden müssen! 😭😭😭

    LL&P 🖖 👋
    2Voq

    1. Hi 2Voq,

      ja, du hast Recht mit deiner Einschätzung der siebten Staffel. Irgendwie auch lustig. Ich habe deine Verteidigung gerne gelesen, weil die Folge, so dämlich manches ist, einfach Spaß machen kann.
      Danke für den Übersetzer. Ich hatte das schon vermutet, hatte an dem Abend aber einfach keinen Bock mehr auf Recherche. Krass aber, dass man eine Affen-Spezies erfunden hat im Deutschen! Unfassbar!
      Zu Journey’s End: Ich denke durchaus, man kann sich komplett von Wesley verabschieden! Das, worauf du dich wohl beziehst, ist nicht der Rede wert – es sei denn man guckt Bonusmaterial, es sei denn man zieht Buch-Fortsetzungen mit hinzu und es sei denn, man wartet auf ein Wiedersehen in PICARD oder DICSO (wäre nicht ganz unwahrscheinlich).

      Liebe stürmische Grüße
      Chris

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.