Tilly vs Spock Spezial – Folge 05 – Newsflash Mai 2020

Aus aktuellem Anlass gibt es mal wieder ein kleines Statement aus der Tilly-vs-Spock-Spezial-Redaktion.  Heute auf dem Programm:

  1. : Star Trek: Discovery
  2. : Star Trek: Picard
  3. : Star Trek: Lower Decks
  4. : Star Trek: Strange New Worlds.

Wer die letzten aktuellen Folgen von Discovery und insbesondere von Picard noch nicht kennt, dem sei hier eine Spoiler-Warnung ausgesprochen. Wie immer viel Spaß und lasst uns sehr gerne eure Meinung zu den aktuellen News zukommen. 

4 Gedanken zu „Tilly vs Spock Spezial – Folge 05 – Newsflash Mai 2020“

  1. Hi Anja, Hi Chris!

    Danke für dieses Special und eure spannenden Gedanken zu den neuen Serien! Chris, ich bin auf deiner Seite. Ich freue mich auch, v.a. auf “Strange New Worlds”. Das Storytelling von DISCOVERY und PICARD gefällt mir leider größtenteils nicht und da sollte SNW etwas anderes bieten. Aus einem Forschungsthema kann man denke ich schon einen Story Arc bauen. Bei Star Trek drehen sich die großen Arcs meistens um bewaffenete Konflikte (Borg, Dominion, Temporaler Kalter Krieg, Romulaner, Andorianer vs. Vulkanier etc.). Wenn es gut geschrieben und erzählt ist, könnte ein Forschungsthema die Zuschauer auch fesseln. Das muss gar nicht komplex sein. Eine allgemeine, übergeordnete Story wie die Kartografierung eines Sektors, bei der eine gewisse Kontinuität aufgebaut wird, würde vielleicht schon reichen. Das wäre auch gar nicht so weit von TOS, TNG und VOY entfernt.

    Ein neues Triumvirat würde mir auch gefallen, zumal ich schon bei DISCOVERY darauf gehofft hatte. Der Captain ist aber ein Teil des Triumvirates und mit vier Captains in zwei Staffeln (Prime-Georgiou, Lorca, Mirror-Georgiou, Pike) entsteht keine dauerhafte Bindung zwischen den Charakteren. Es gibt zwar spannende Figuren, aber das “Crew-Gefühl” der alten Serien kam bei mir bislang nicht auf.

    Freuen würde ich mich außerdem über einen andorianischen oder tellaritischen Charakter, denn diese beiden Spezies gehören zu den Gründungsmitgliedern der Föderation. Sie wurden aber bisher kaum beachtet, wenn ich mal von ENT absehe.

    “Strange New Worlds” kann auch bedeuten, unbekannte Situationen oder Fragestellungen zu erkunden. Wie geht man z.B. mit einem extrem isolationistischen Volk um, das von einer Naturkatastrophe bedroht wird, aber jegliche Hilfe kategorisch ablehnt und uns sogar angreift? Lässt man sie einfach sterben oder sollte trotzdem versucht werden, eine Lösung zu finden? Was ist, wenn man einem Volk zwar helfen kann, durch die Hilfe aber unweigerlich ihr jahrtausendealtes Glaubenssystem, das die Gesellschaft zusammenhält, erschüttert werden würde?

    Liebe AutorInnen, bringt bitte, bitte, bitte keine “Wir retten das Universum”-Storys mehr! Ja klar, das gehört zu Star Trek und “The Voyage Home” ist einer meiner Lieblingsfilme. Trotzdem darf man es damit nicht übertreiben, sonst nutzt es sich ab. Bei “Et in Arcadia Ego” wäre ich z.B. hocherfreut gewesen, wenn die Super-Synths aus dem Dimensionsportal gekommen wären und gesagt hätten: “Macht euren Scheiß gefälligst allein, wir hauen wieder ab!”

    Ich frage mich außerdem, wie die neuen Serien veröffentlicht werden. PICARD wird derzeit nur von Amazon Video gestreamt, alle anderen Serien laufen auf Netflix. Die drei neuen Filme in der Kelvin-Zeitlinie gibt es auch auf Amazon Video, aber die ersten zehn Filme nur bei Netflix. Gibt es Bestrebungen, wieder alle Serien unter einen Hut zu bringen oder wird das Franchise weiter zerfasern, so dass irgendwann noch mehr Anbieter verschiedene Star Trek-Serien/Filme im Programm haben? Die Anbieter der Streaming-Dienste verfolgen wirtschaftliche Interessen und wenn ein Anbieter von Star Trek-Serien in die eine Richtung zieht und ein anderer in die Gegenrichtung, kann das fürs Franchise schwierig werden. Ich fände es gut, das Ganze zu bündeln anstatt viele Akteure mitspielen zu lassen. Das Sprichwort “Viele Köche verderben den Brei” trifft zwar nicht immer zu, aber oft genug eben doch.

    LL&P
    2Voq

    1. Hi 2Voq,

      Klassisches Trek mit klassischen Charakteren, v. a. aus den Gründungsparteien der UFP? Bin ich voll auf deiner Seite und würde mich direkt für einen Tellariten entscheiden. Was wissen wir schon von dieser Spezies, die bisher mal genamedropped wurde. Gesehen haben wir sie nur sehr wenig, aber wie leben die? Glaubenssystem, politische Auffassungen, Riten und Gepflogenheiten? Könnte interessant sein. Andorianer wurden dann ja in ENT näher beleuchtet.

      Passend zu unserem Wunsch, wieder klassischer, episodenhafter und so zu werden dann diese Meldung:
      http://www.robots-and-dragons.de/news/122623-star-trek-strange-new-worlds-serie-soll-sich-starker-klassischen-trek-idealen

      Kurtzman, ich nehm dich beim Wort! Das hast du hoffentlich, wie schon zuvor bei PIC und DSC nicht umsonst gesagt. Ich freue mich ja solche Dinge zu lesen und es entspricht 100 %-ig meiner Vorstellung einer abwechslungsreichen Serie, aber auch hier gilt die Devise “Erst zeigen, dann reden wir!”.
      Ist auch ein großer Vorteil, denn wenn mal ne Folge nicht so doll war, gefällt einem vielleicht die nächste, die zwar Charakterelemente fortführt oder einen Gaststar über zwei, drei Folgen beibehält, aber vielleicht ne ganz andere Tonart geht, mal Horror, mal Comedy, mal Mystery… Bisher, wie bei DSC Staffel 2 (ganz stark bei mir), gefällt einem der Arc für die Season nicht, kann man entweder tapfer weiterschauen und nach kleinen Bonbons Ausschau halten, oder überspringt eine ganze Staffel, was schade wäre.

      Naja, wir werden sehen. Bisher ist alles ganz in Ordnung. Ich denke, dieses Format mit kleinen Newsflashes zwischendurch werden wir beibehalten, so können wir nicht nur alte Folgen durchbesprechen, sondern bleiben auch ab und zu noch im aktuellen Geschehen dabei.

      LG
      Chris

      1. Hi Chris!

        Danke für den Link zum Artikel, er ist spannend! Weil ich so gern meckere, muss ich auch hier wieder unken.

        “Star Trek: Strange New Worlds – Die neue Serie soll sich stärker an klassischen Trek-Idealen orientieren”

        “Goldsman erklärt, dass man sich beim Erzählen der Geschichten wieder stärker an einem optimistischeren Ton orientieren möchte…”

        Hört, hört! Warum muss man das extra erwähnen? Wenn eine Star Trek-Serie im 23. Jahrhundert spielt und ein Prequel zu TOS ist, dann ERWARTE ich “Trek-Ideale” und einen optimistischen Ton!

        “Wir wollen, dass die Figuren sich weiterentwickeln und ihre Erfahrungen aus den früheren Folgen Auswirkungen haben…”

        Bei DISCOVERY und PICARD hatte ich oft den Eindruck, die Figuren würden sich genau so verhalten, wie es das Drehbuch der aktuellen Folge verlangt. Da gab es schon genug Storys, die komplett “konsequenzbefreit” waren.

        Es muss sich erst zeigen, welchen Wert diese Aussagen haben. Ich werde mir auch weiterhin keine Serie wegen ihrem Titel oder den Äußerungen der Macher anschauen. Sie soll mich in der 1. Staffel überzeugen, ansonsten wechsle ich zu anderen Serien. Die sind zwar auch nicht perfekt, aber sie nehmen mich von Anfang an mit. Das Angebot ist eben sehr groß und Star Trek ist beileibe nicht die einzige gute Serie im Bereich Fantasy/Sci-Fi. Ich muss eine Seie nicht unbedingt schlecht finden, um sie links liegen zu lassen. Es genügt schon eine andere, bessere Serie, die mein Interesse und meine Aufmerksamkeit mit guter Unterhaltung belohnt.

        Nur als Beispiel: Ich habe mich extra für PICARD bei Amazon Prime Video angemeldet. Nach dem Ende der 1. Staffel kam ich so mit zehn Jahren Verspätung dazu, mir endlich “The Walking Dead” anzusehen. Ich bin jetzt in der 2. Staffel und bisher gefällt mir die Serie um Längen besser als PICARD – Star Trek hin oder her.

        LG
        2Voq

        1. Hi 2Voq,

          Gut gesprochen! Auf das eigentlich offensichtliche hinzudeuten, klingt fast wie eine Androhung zur Kapitulation im Vorfeld! Besser wäre, “es gibt bald eine neue Star Trek-Serie und sie wird auch Elemente für den Gelegenheitszuschauer enthalten um entsprechend massentauglich zu sein” aber das ist keine medienwirksame Meldung, wo sich alles im Grundton positiv anhören muss.
          Ich bin auch kein großer Freund von “Fanboytum oder Hatertum”, also etwas nur gut oder nur schlecht zu finden, weil ein bestimmter Herstellername draufsteht. Es stellt sich eine gewisse Erwartung ein, wenn eine Marke bisher gute Produkte erzeugt hat, heißt im Umkehrschluss aber nicht, dass alle Produkte der Marke per se Top sind. Bei Star Trek iat das ähnlich, der Name ist (leider) kein Garant für immer feinste TV-Kost. Ich zeichne nicht gern ein so düsteres Bild wie es bei dir klang, verstehe dich aber und recht hast du zumindest in dem Punkt, es gibt viel mehr an Unterhaltung, die mich schneller und tiefer zu packen weiß. Ist auch genrebedingt. Ich sehe mir da eine sehr sehr breite Palette an und bin keineswegs auf gewisse Nischen beschränkt. Bei ST bin ich eher gnädiger, merke ich, weil ich es gut finden will, auch wenn es manchmal ein Kraftakt darstellt – oder ich sogar dran scheitere.
          Viel Spaß weiterhin bei TWD – wäre auf deine Meinung dazu auch mal gespannt (bin in der aktuellen Staffel), das würde aber den Rahmen hier sprengen. Hoffe da kommt dieses Jahr doch noch eine Convention, die ein persönliches Treffen zumindest möglich machen würde. Auch wenn ich den aktuellen Termin für äußerst fragwürdig halte.

          LG
          Chris

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