Folge 162 – TNG – Gefahr aus dem 19. Jahrhundert Teil 1 & 2

4 Gedanken zu „Folge 162 – TNG – Gefahr aus dem 19. Jahrhundert Teil 1 & 2“

  1. Hallo Anja, Hallo Chris! 😉

    Ich wünsche euch und euren Lieben Frohe Ostern!

    Ich muss euch gleich zu Anfang bei der Diskussion über die Funde in der Höhle korrigieren. Nach 16 Minuten sagt ihr nämlich: „er [Data] sagt, ‚das ist eine Double Action‘, also eine doppelläufige“
    Ich antworte: „Get the facts straight, pals!“ 🤔😀 Ihr habt recht, Data redet in dieser Szene tatsächlich Unsinn, allerdings nicht aus dem von euch genannten Grund (das erläutere ich später). Ich bin zwar kein Waffenexperte, aber die Begriffe „Single Action“ und „Double Action“ haben nichts damit zu tun, ob eine Schusswaffe einen oder zwei Läufe hat. Sie beschreiben zwei verschiedene Systeme von Abzügen.

    Hier ist ein Auszug aus dem Wikipedia-Artikel https://de.wikipedia.org/wiki/Abzug_(Waffe)#DA_%E2%80%93_Double_Action:
    „SA – Single Action
    Der Single-Action-Abzug, auch Direkt-Abzug genannt, ist das einfachste Abzugssystem. Hier wird nur der bereits gespannte Schlagbolzen ausgelöst, ohne sonstige mechanische Teile wie beispielsweise die Trommel des Revolvers zu bewegen. Vor dem nächsten Schuss muss der Hahn stets (von Hand oder durch das Waffensystem) neu gespannt werden.

    DA – Double Action
    Der Double-Action-Abzug („Double“ für zwei ausgelöste Vorgänge), auch als DA/SA (Double Action/Single Action) oder Spannabzug bezeichnet, ist eine Weiterentwicklung des Single-Action-Abzuges. Durch Betätigung (Ziehen) des Abzugs wird der Hahn gespannt, bis sich der Schuss löst. Ein vorheriges Spannen des Hahnes ist nicht notwendig, aber manuell möglich. Bei Revolvern wird zusätzlich die Trommel weitergedreht. Bei Pistolen wird jeder weitere Schuss entsprechend dem Single-Action-Abzug ausgelöst.“

    Es werden noch zwei weitere Systeme aufgelistet, die ich hier aber nicht erwähne.

    Data sagt im englischen Original (die deutsche Version habe ich nicht parat):
    „The weapon is a forty five calibre double-action cavalry pistol invented by Colt Firearms in 1873.“
    Diese Aussage ist nach allem, was ich herausfinden konnte, falsch. Eine kurze Recherche ergab, dass der erste Double Action-Revolver der Firma Colt die Bezeichnung „Colt M1877“ trug und – wer hätt‘s gedacht? – im Jahr 1877 erstmals gefertigt wurde:
    https://military.wikia.org/wiki/Colt_M1877
    Er wurde in unterschiedlichen Ausführungen mit drei verschiedenen Kalibern produziert, und zwar .32, .38 und .41, aber nicht im Kaliber .45 („forty five calibre“).

    Der erste Double Action-Revolver der Welt war übrigens der „Beaumont-Adams Revolver“ von 1856:
    https://guns.fandom.com/wiki/Beaumont-Adams_revolver

    1873 begann die Produktion des ersten französischen Double Action-Revolvers, der von der französischen Armee eingesetzt wurde:
    https://military.wikia.org/wiki/MAS_1873_revolver

    Der berühmte „Colt 1873 Single Action Army“ aka „Frontier“ oder „Peacemaker“ wurde 1873 von Samuel Colt entwickelt und in verschiedenen Ausführungen, u.a. als Kavallerie-Modell, verkauft. Er hat das Kaliber .45, ist aber eben KEIN Double Action-Revolver. Vielleicht hatten die Schreiberlinge diesen Revolver im Sinn:
    https://modernfirearms.net/en/handguns/single-action-revolvers/u-s-a-single-action-revolvers/colt-m1873-saa-2/

    In Foren wird leidenschaftlich darüber gestritten, ob der Revolver unter den Oberbegriff „Pistole“ einzuordnen ist oder nicht. Ich sage spontan, dass ein Revolver keine Pistole ist, weil er einen anderen Mechanismus verwendet. Jedenfalls ist die Behauptung, Colt hätte im Jahr 1873 schon Handfeuerwaffen mit Double Action hergestellt, verkehrt. Die Autoren haben ihre Hausaufgaben nicht gemacht! 😉

    „rechercheaffine Leute“? OK, damit hast du mich getriggert! 😁
    Riker sagt: „It’s just that our mental pathways have become accustomed to your sensory input pattern“. Ich meine, dieses Zitat stammt aus der Folge „Legacy“, in der Data Ishara Yar erklärte, was Freundschaft für ihn bedeutet: „As I experience certain sensory input patterns, my mental pathways become accustomed to them. The inputs eventually are anticipated, and even missed when absent.“
    Beide Male wird die Formulierung „mental pathways (have) become accustomed“ und die „sensory input patterns“ erwähnt. Ich schließe nicht aus, dass es in Staffel 1 schon mal so gesagt wurde, kann mich aber nicht daran erinnern. Es gab dort auch nur wenige „Bonding“-Momente zwischen den Charakteren, wo so ein Ausspruch Sinn ergeben hätte. Höchstens in „Skin of Evil / Die schwarze Seele“ hätte es gepasst, aber dort findet es nicht statt.

    „Das typische Problem von Menschen, die ewig leben“ Ja, der Highlander hat dasselbe Problem! 😉 Alle Menschen in seiner Umgebung sterben und er kann nicht mit denen, die er liebt oder mag (aus seiner Sicht „langfristig“) zusammen sein. Er ist dazu verdammt, ständig geliebte Menschen oder gute Freunde zu verlieren, das macht ihn fertig. Seine Unsterblichkeit wird zum Fluch, weil er nicht wie andere Menschen nach einem langen, erfüllten Leben sterben kann, sondern immer wieder – bis in alle Ewigkeit – diesem Schmerz ausgesetzt ist.

    Chris, nach 31 Minuten musste ich laut lachen, weil du sagst: „Das erinnerte mich so ein bisschen an ‚Star Trek IV – The Voyage Home‘, wo Gillian Anderson fragt: ‚Mögen Sie Italienisch‘?“ 🤣 Moment mal, war Gillian Anderson nicht die Darstellerin der hübschen, rothaarigen FBI-Agentin in 2The X-Files“? Ich hätte aber auch nichts dagegen, sie in einem Star Trek-Film zu sehen! 😉 Du meinst die Meeresbiologin Gillian Taylor, die von Catherine Hicks gespielt wurde.
    GILLIAN: You guys like Italian?
    SPOCK/KIRK: No. Yes. No. Yes.
    KIRK: Yes, I love Italian and so do you.
    SPOCK: Yes.
    Diese Szene ist legendär, darin sind wir uns einig! 🤣🤣🤣

    Hättet ihr mich vor 15 Jahren gefragt, wie ich „Time’s Arrow“ finde, wäre meine Bewertung besser ausgefallen. Heute aber muss ich mich teilweise Torsten vom Trekcast anschließen, der sinngemäß sagte: „Bis auf ein paar coole Szenen finde ich diesen Cliffhanger nicht besonders gut.“. Die Crew hat es wieder einmal mit einem Zeit-Phänomen zu tun. Anstatt das gründlich zu analysieren und sich zu beraten, beamen sich die Führungsoffiziere auf einen Planeten. Data stolpert blindlings in eine temporale Verzerrung hinein. Picard, Riker, Dr. Crusher, Troi und La Forge folgen ihm kurze Zeit später. Böse Aliens saugen Menschen aus. Über meinem Kopf schwebt eine ganze Flotte von Fragezeichen! 😳

    In „Booby Trap / Die Energiefalle“ erwähnte Guinan gegenüber Geordi, dass sie sich zu glatzköpfigen Männern hingezogen fühlt, weil ein glatzköpfiger Mann vor langer Zeit sehr freundlich zu ihr war. Ro erzähle sie in „Ensign Ro / Fähnrich Ro“, dass ihr ein alter Mann geholfen hat, als sie in großen Schwierigkeiten war.

    „Time’s Arrow“ erklärt uns also, dass es sich bei diesem Mann um Picard handelte und wieso Guinan seine Hilfe brauchte. Na gut. Die Folge wirft aber mehr Fragen auf, als sie beantwortet! Warum lebte Guinan Ende des 19. Jahrhunderts in San Franciso? Wie kam sie dorthin? Nutzte sie selbst eine Zeitreise? Wie lange lebte sie dort? Wo war ihr Volk zu dieser Zeit? Wie gelang es Guinan, obwohl sie das Aussehen einer Afroamerikanerin hat, in dieser Zeit ein Teil der High Society zu sein, schöne Kleider zu tragen, noble Partys zu besuchen und gepflegte Konversationen mit Prominenten wie z.B. Samuel Clemens zu führen? Die Sklaverei war im Jahr 1893 zwar offiziell abgeschafft, aber ein großer Teil der schwarzen Bevölkerung lebte nach wie vor in Armut. Der Schriftsteller Frederick Douglass und die Frauenrechtlerin Harriet Tubman waren seltene Ausnahmen. Ich zweifle nicht daran, dass Guinan mit ihrer Intelligenz und ihren Fähigkeiten in der Lage war, als Schriftstellerin oder Geschäftsfrau ein gutes Auskommen zu erwirtschaften. Aber wie kam sie in eine solche Position? Wie erklärte sie ihre Herkunft? Guinan stellte sich doch sicherlich nicht als Tochter ehemaliger Sklaven vor, oder doch? Besuchte sie im 19. Jahrhundert eine Schule? War sie vielleicht schon als Kind (falls ihre Spezies überhaupt so etwas wie eine Kindheit hat) auf der Erde? Wo wohnte sie? Ist Guinan im 24. Jahrhundert über 500 Jahre alt? Ich kann mir das alles überhaupt nicht vorstellen! Ihr habt spekuliert, dass Guinan eventuell aus ihrem Elternhaus auf (oder in) … „wo-auch-immer“ abgehauen ist. Und wie ging es für sie nach ihrer Ankunft auf der Erde weiter? War sie damals schon „erwachsen“? Sprach sie fließend Englisch? Wenn ja, wie hat sie diese Sprache gelernt? Warum wurde Guinans Volk von den Borg ausgelöscht, obwohl sie solche Dinge tun können? usw.

    Ich mag es nicht, wenn man eine Frage beantwortet und gleichzeitig fünfzehn neue erzeugt! Das empfinde ich als unbefriedigend. Es gab unendlich viele verschiedene Möglichkeiten, Guinans Aussagen aus den früheren Folgen aufzulösen. Warum wählten die Autoren ausgerechnet DIESE? Das hätten sie ruhig eine Nummer kleiner erzählen können, es muss nicht immer alles groß und wichtig sein, zumal die Ereignisse dieses Cliffhangers nie mehr erwähnt werden.

    Mit den Devidianianern habe ich ein Problem. Diese Spezies vollführt Zeitreisen, saugt Menschen die Lebensenergie aus und ernährt sich davon. Woher sie kommen, wie lange sie das schon tun, ob alle gleich denken und handeln usw. wird nicht diskutiert. Geordi kann zwar ein Gerät zur Kommunikation bauen, aber es ist unpräzise. Das mündet im superkurzen Dialog zwischen der „Devidianianer-Frau“ und Picard, der uns auch nicht mehr über ihre Spezies verrät. Ich finde es enttäuschend, dass zu diesem Zeitpunkt in der Serie ein fremdes, außerirdisches Volk so eindimensional und böse dargestellt wird. Wir hatten in Staffel 5 schon die Tamarianer und das Kristallwesen, mit denen es auch Stress gab. Trotzdem unternahm die Crew in beiden Fällen den Versuch einer Kontaktaufnahme. OK, das taten sie hier auch, aber das Ergebnis war dürftig. Das Kristallwesen zerstörte ganze Planeten, aber nachdem es von Dr. Marr getötet worden war, stand die Crew regelrecht unter Schock! Die Devidianianer ballern sie einfach weg… 😩😟

    Ich möchte eine Lanze für den Charakter Samuel Clemens brechen. Ich finde, ihr kanzelt ihn zu schnell ab. Er ist ein Egozentriker und versucht für sich allein einen Vorteil herauszuarbeiten, insofern habt ihr recht. Seine Wandlung am Ende war nötig, denn ohne sie hätte ich dem Cliffhanger weitere Vorwürfe gemacht. Ihr kritisiert sehr stark sein Misstrauen gegenüber Data. Diese Haltung ist in meinen Augen absolut gerechtfertigt! Data ist ein Held, aber das wissen nur wir als Publikum, den Menschen im 19. Jahrhundert ist das nicht bewusst. Außerdem lügt er permanent: Er behauptet, aus Frankreich zu stammen, er belügt den Pagen und er gibt vor, Antriebe für die „pferdelosen Kutschen“ zu bauen. Klar, das dient der Aufrechterhaltung seiner Tarnung (wie gut diese „Tarnung“ wirklich ist, steht auf einem anderen Blatt) und letztendlich der Rettung der Menschheit. Wenn ich als Mensch des 19. Jahrhunderts das aber nicht weiß, kann ich diesen merkwürdigen Typen zu Recht für einen bösartigen Betrüger halten, der fiese Pläne verfolgt. Stimmt, Clemens hat keine Ahnung, was Data eigentlich tut. Data unternimmt allerdings auch keinen Versuch, es ihm zu erklären, stattdessen denkt er sich immer neue Lügen aus! Es gehört nicht viel dazu, Datas angebliche „französische Herkunft“ anzuzweifeln. Data ist eben kein besonders guter Lügner. Schenkt ihr einer Person, die euch eine offensichtliche Lüge nach der anderen auftischt, euer Vertrauen? Die Enterprise-Crew hatte in „A Matter of Time / Der zeitreisende Historiker“ selbst schon mit einem Zeitreisenden zu tun, der sie hinters Licht führen wollte. Die Devidianianer und die Enterprise-Crew handeln als gegnerische Fraktionen in diesem Konflikt ähnlich: beide kommen aus der Zukunft, beide nutzen ihre Technologien aus der Zukunft, beide tarnen sich im 19. Jahrhundert als „normale“ Menschen und lügen, um ihre Tarnung aufrechtzuerhalten und beide verfolgen ihre Pläne, die der Bevölkerung unbekannt sind. Sie haben gegensätzliche Motive, aber ihre Handlungen und Vorgehensweisen sind ähnlich. Stellt euch vor, ihr seid im Jahr 1893 Einwohner von San Francisco und sprecht mit einem Besatzungsmitglied der Enterprise und mit einem Devidianianer. Keiner von ihnen hat euch etwas angetan, aber beide belügen euch, beide setzen ihre abgefahrenen Geräte ein, von denen ihr keinen blassen Schimmer habt, beide verfolgen im Verborgenen eine undurchsichtige Agenda und sie beschuldigen sich gegenseitig, „die Bösen“ zu sein. Die Enterprise-Crew tötet zwar keine Menschen, aber die Devidianianer behaupten dasselbe von sich und ohne Gegenbeweis habt ihr nichts in der Hand. WEM vertraut ihr und WARUM vertraut ihr ihm?

    Ich finde es bemerkenswert, wie leichtfertig Data seinen Kommunikator beim Pokern versetzt. Heißt das etwa, sein Kommunikator lagert 500 Jahre lang in einer Privatsammlung oder in einem Museum, während sein Kopf in dieser Höhle herumliegt? Im 19. Jahrhundert hat man den Kommunikator vielleicht noch als ungewöhnliches Schmuckstück angesehen, aber kam jahrhundertelang niemand auf die Idee, ihn mal genau zu untersuchen? Das Ding ist ein Stück Technologie aus der Zukunft! Fiel das keinem Menschen auf? In einer ENT-Folge verliert ein Charakter bei einer Außenmission seinen Kommunikator und das wird zu einem großen Problem. Darf man während einer Zeitreise einfach so seinen Kommunikator verkaufen? Im Sinn der „Nicht-Kontaminierung“ der Zeitlinie halte ich das für fragwürdig.

    Die Zeitreise und die bösen Aliens sind meiner Meinung nach Elemente, die man eingebaut hat, um eine möglichst simple, publikumswirksame Folge zu inszenieren. Zeitreisen kommen nach Ansicht der Produzenten immer gut an und so eine eindimensionale Alien-Spezies braucht keine gründliche Ausarbeitung, wodurch sich der Aufwand für das Drehbuch in Grenzen hält. Ich finde, dass der Wunsch der Studio-Bosse nach einer leicht „an den Mann bzw. an die Frau“ zu bringenden Folge im Vordergrund stand und weniger die Kreativität des Autorenteams.

    Ich kann „Time’s Arrow“ nicht in zwei Teilen bewerten, weil es EINE Story und EINE Handlung ist. Ihr besprecht sie ja auch in EINEM Podcast! Cliffhanger und Doppelfolgen gucke ich mir wenn möglich am Stück an. Das sind für mich Serien-Specials bzw. TV-Filme, wie es si in anderen Serien außerhalb von Star Trek auch gab. Die beiden Teile separat zu bewerten wäre so, als ob ich einen Kinofilm zur Hälfte anschauen und danach nur diese erste Hälfte bewerten würde. Dann hätte ich zwei Storys. Bei der ersten fehlte das Ende und die zweite hätte keinen Anfang. Ihr dürft das natürlich gern so machen („Machen Sie es so!“), aber eine Aufteilung wäre wegen dem Cliffhanger zwischen der 5. und 6. Staffel legitim gewesen. Wenn ich mir die drei Handlungsstränge „Datas Kopf“, „die Devidianianer“ und „Guinan im 19. Jahrhundert“ anschaue, finde ich zwei davon, nämlich die Devidianianer und Guinan, schlecht bis gar nicht aufgelöst. Storymäßig hat „Time’s Arrow“ wenig Relevanz. Ich sehe zwar, wie die Crew enger zusammenwächst, aber das passiert auch in anderen Folgen ohne Zeitreise. Ich mag Zeitreisen immer dann, wenn es ein Dilemma gibt. Zwei sehr gute Beispiele sind „The City on the Edge of Forever“ und „Yesterday‘s Enterprise“. Kirk musste die Frau, in der er sich gerade bis über beide Ohren verliebt hatte, sterben lassen und Picard war gezwungen, eine Crew in den sicheren Tod zu schicken, um die Zeitlinie zu reparieren. Das finde ich stark! „Time’s Arrow“ ist in meinen Augen wie die TOS-Folge „Assignment: Earth / Ein Planet, genannt Erde“ eine nette Zeitreise-Abenteuergeschichte, aber nicht mehr. Auch eine Zeitreise sollte zumindest halbwegs Sinn ergeben! 😉 Sonst landen wir bei Gabrielle Burnhams Iron Man-Zeitreise-Raumanzug, mit dem sie kreuz und quer hin- und her hüpft, bis ich überhaupt nicht mehr checke, wer, wie, wo, was und warum gerade passiert. Ich kann auch mit Nonsens viel Spaß haben, aber dann soll es bitte keine bösen Aliens geben, die Menschen aussaugen. Über meiner Ansicht nach positiven Aspekte des Cliffhangers habt ihr schon gesprochen: schöne Szenen zwischen den Charakteren, tolles 19. Jahrhundert, großartige Kostüme und super Darsteller. Die Diskrepanz zwischen ernster Horror-Story und lustigen Szenen ist mir in „Time‘s Arrow“ aber zu krass. Ich gebe dem Cliffhanger 6 von 10 Ophidias.

    Datas abgetrennter Kopf wurde übrigens am 24. März in der ZDF-Sendung „Bares für Rares“ versteigert:
    https://www.zdf.de/show/bares-fuer-rares/bares-fuer-rares-vom-24-maerz-2021-100.html

    Leider bekam die Besitzerin für ihr Sammlerstück nur 200 €. Schlimm, wenn Menschen ein positronisches Gehirn nicht zu schätzen wissen! 😉 Na ja, immerhin haben sie „Time’s Arrow / Gefahr aus dem 19. Jahrhundert“ angesprochen.

    LL&P 😀👋
    2Voq

    1. Hi 2Voq,

      Vielen Dank für deine Mühe und Recherchearbeit. Hat mich sehr gefreut!
      Gillian Anderson – ich musste gerade nochmal nachhören und mich ebenso totlachen und gleichzeitig an den Kopf fassen. Vielleicht ist das mein stiller Wunsch, mal wieder Akte X zu gucken.
      Danke auch für den Link zur Sendung von Bares für Rares – fand ich sehr interessant, v. a. wie sie noch hochpokern wollte mit ihrem Knöllchen, dass sie haben wird. 200 Euro für einen Gummikopp finde ich aber recht ok, Sie ist ja quasi, wenn man den Originalpreis von 500 Mark gegenüberstellt, fast ohne Verlust rausgekommen, sogar mit bisschen Gewinn, wenn sie mit ihrem Bruder damals zusammengelegt hat. Ich hätte keine 200 ausgegeben dafür, aber das limitierte Ding, das in der Expertise angesprochen wurde, das hätte ich gern mal gesehen.

      LG
      Chris

      PS: Danke für die lieben Ostergrüße, wir hoffen, du hast auch schöne Feiertage gehabt bisher.

  2. Hallo!
    Ich höre euch erst seit Kurzem. Mir gefällt der Podcast sehr gut.
    Aber… Leider wurde ich in dieser Folge hart gespoilert zu DS 9. Ich schaue Star Trek grad zum 1. Mal. TNG habe ich schon durch, aber DS 9 eben noch nicht. Und ich hatte in einer Podcast Folge zu TNG keine DS 9 Spoiler erwartet
    Hatte mir sogar extra die Ohren zugehalten, als Chris angefangen hat, über Todesfälle in DS 9 zu reden. Irgendwie habt ihr dann aber so lange darüber gesprochen, dass ich es dann doch noch mitbekommen habe. (Ich wiederhole den Spoiler jetzt mal nicht.)
    Ich weiß, es ist vielleicht schwer, das so im Redefluss zu handhaben, aber ich wäre sehr dankbar, wenn ihr das vorher kurz ankündigt, bevor ihr z.B. den Namen einer Person, die stirbt sagt.
    Danke und viele Grüße 🙂

    1. Hallo,

      vielen Dank für deine Rückmeldung. Es tut uns natürlich leid, dass wir unbeabsichtigt gespoilert haben, aber ich kann dir versichern, dass sowas kaum in Zukunft vorkommen wird. Schließlich kennt Anja im Prinzip auch nix weiteres und ich würde sie auch direkt spoilern. Dieser eine DS9-Spoiler hat Anja bereits abgekriegt noch bevor unser Podcast so richtig startete, weil eine Freundin direkt diese Sache rausgehauen hat. Alles andere versuche ich von ihr fernzuhalten. Eine Spoilerwarnung ist, zumindest für die „älteren“ Star Trek Serien, nicht nötig, da es kaum zu Spoilern mehr kommen wird. Eine Warnung werden wir auch nur voranstellen, wenn wir über die aktuellen Produktionen sprechen, also DICSO, PIC, Lower Decks uvm.
      Zu den neueren Produktionen kommen wir aber erst in einigen Jahren, wenn das wieder kalter Kaffee ist 😉
      Nur damit du Bescheid weißt, wo für dich eventuell Spoiler versteckt sein könnten: Anja kennt TOS komplett, DS9 Staffel 1, die Kinofilme bis Film 6 und TNG bis zur aktuellen Folge. Nur über diese Dinge müssen wir uns Sorgen machen, hehe.

      Liebe Grüße
      Chris

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