Folge 160 – TNG – Das zweite Leben

Heute widmen wir uns einer Geschichte, die hoffentlich zurecht einer der Glanzstücke der TV-Geschichte von Star Trek darstellt.

In einer Picard-One-man-Show entführt es uns zu den Siedlern von Kataan, wo wir in einer längst vergessenen Zeit Flöte spielen lernen. Picard durchlebt in kürzester Zeit eine ganze Lebensspanne voller Familie, Liebe, Kinder und seiner Wissenschaft um seinem neuen Volk zum Überleben zu verhelfen. Ob ihm das gelingen wird?

Nehmt euch etwas Zeit, denn heute wird es emotional! Viel Spaß!

2 Gedanken zu „Folge 160 – TNG – Das zweite Leben“

  1. Hi Anja, Hi Chris! 😉

    MEEEP-MEEEP-MEEEP! TASCHENTUCH-ALARM! MEEEP-MEEEP-MEEEP!

    KAMIN : „Seize the time, Meribor. Live now. Make now always the most precious time. Now will never come again.“
    MERIBOR: „I love you, Father.“ 😭😭😭

    KAMIN : „Batai …?“
    BATAI : „You saw it just before you came here. We hoped our probe would encounter someone in the future. Someone who could be a teacher. Someone who could tell the others about us.“
    PICARD : „Oh, it’s me, isn’t it? I’m the someone. I’m the one it finds. That’s what this launching is. A probe that finds me in the future.“
    ELINE : „Yes, my love.“
    ELINE : „Now we live in you. Tell them of us, my darling.“ 😭😭😭

    Bei mir öffnet diese Folge sämtliche Schleusen! 🤣 Und das, obwohl mich Filme und Serien öfter mal kalt lassen und ich mich frage, was an dieser oder jener Szene so „emotional“ sein soll. Bestes Beispiel sind Leo DiCaprio und Kate Winslet in „Titanic“. Das ist doch nur eine schnulzige, schmalzige, vor Klischees triefende Hollywood-Lovestory! Trotzdem saßen damals Leute massenhaft schluchzend und mit verheulten Augen in den Kinosälen… meine Herren! 😒 Hätten sie sich mal lieber „The Inner Light“ angeschaut.
    Krass, wie emotional und stark diese „einfache“ Folge ist! Ich denke, sie wirkt nur auf uns ZuschauerInnen einfach, aber es steckt eine ganze Menge Talent, Gehirnschmalz 🧠 und harte Arbeit darin. Sie hat so eine großartige Message, dass es mich auch nach Jahrzehnten aus den Socken haut.

    Ich möchte die Bewertung, die „The Inner Light“ auf imdb.com bekommen hat, einfach mal einwerfen: 5.977 User Ratings und 9,5 von 10 Punkten. Booom! 👍👌

    In der Folge heißt es, der Stern, den der Planet Kataan umkreist, wurde vor ca. 1.000 Jahren zur „Nova“. Auf Memory Alpha steht, dass der Begriff „Supernova“ im Star Trek-Universum oft mit „Nova“ abgekürzt wird, aber das ist meiner Meinung nach wissenschaftlich gesehen falsch. Auf die Details gehe ich hier aber nicht ein.

    Vor einigen Jahren las ich auf einer englischsprachigen Website eine Rezension zu „The Inner Light“. Darin stand der Satz
    „‚The Inner Light‘ is also known as ‚the episode that made me blubber like a little kid‘.“, übersetzt heißt es:
    „‚Das zweite Leben‘ ist auch bekannt als ‚die Episode, die mich dazu brachte, wie ein kleines Kind zu flennen‘.“
    Für mich fasst das die Folge perfekt zusammen, den bei mir hat das ganz hervorragend funktioniert.

    „Quantum Leap“ mit Scott Bakula und Dean Stockwell kenne ich nicht, aber John Cavil, Stockwells Charakter in BSG, finde ich super. Das ist eine meiner Lieblingsszenen aus der Serie:
    https://www.youtube.com/watch?v=mPnx3zO3SDc
    „I don’t want to be human! I want to see gamma rays, I want to hear x-rays and I want to smell dark matter.“
    Das hat er richtig geil gespielt, genau wie die DarstellerInnen in „The Inner Light“. In einer ENT-Episode hat Stockwell einen Gastauftritt, die habe ich in recht guter Erinnerung. Mal sehen, ob sich das beim Rewatch bestätigen wird.

    Manche Zeitgenossen werfen dem „Old Trek“ vor, „intellektuell“ und „verkopft“ zu sein. Ich finde Kamins Ratschlag „Mach das Heute immer zum Wertvollsten, was du hast, denn das Heute kehrt niemals wieder.“ überhaupt nicht „intellektuell“ oder „verkopft“! Das ist ein ganz simpler Rat, den jede Person, die diese Serie guckt und versteht, für sich selbst nutzen kann. Chris, du sagst, das ist „dein Zitat des Tages“. Das kann das Motto eines ganzen Lebens sein!

    Auch die Story der Folge ist einfach zu verstehen. Ich muss kein Philosophie-Professor sein, um das zu kapieren. Die Botschaft passt für mich zu einem Zitat, das Martin Luther zugeschrieben wird (aber in Wirklichkeit wohl viel jünger ist), nämlich „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“.
    Genau das sagt für mich diese Episode aus: Lebe dein Leben, auch wenn die äußeren Umstände schwierig oder sogar schlimm sind. Der Baum, den die Ressikaner pflanzen, symbolisiert für mich dieses Weltbild. Das ist leichter gesagt als getan, aber ich finde, ein Mensch kann sich selbst in den schwierigsten Situationen treu bleiben, nicht aufgeben, weitermachen und auf Besserung hoffen. Toll ist die Aktualität diese Message v.a. in unseren Leben mit Pandemie und Klimawandel! D-A-S ist für mich Star Trek pur!!

    Dass Picard fünf Jahre braucht, um sein neues Leben als Kamin zu akzeptieren, ist für Eline sehr hart. Stellt euch aber mal vor, ihr werdet gegen euren Willen von Jetzt auf Gleich aus eurem Leben gerissen und müsst irgendwo ganz neu anfangen, wo ihr nichts und niemanden kennt! Es gibt keinen Menschen, der damit ohne Schwierigkeiten klar käme. Ich finde schon seine relative Gelassenheit beeindruckend. Ich wüsste nicht, wie ich auf so eine Situation reagieren würde, vielleicht mit totaler Gefühlskälte oder Aggressivität. Das war bei Jean-Luc/Kamin anscheinend nicht der Fall.

    Anja, du sagst „die Menschheit wird es noch lange geben“. Ich hoffe das auch, bin mir aber bei allem Optimismus nicht hundertprozentig sicher! Unsere Spezies stand schon mehrmals kurz vor dem Aussterben. Hier wird der Begriff „Genetischer Flaschenhals beim Menschen“ benutzt, um Entwicklungen in der menschlichen Evolution zu beschreiben, durch die sich der Genpool drastisch verkleinert. Solche Ereignisse traten z.B. vor 1,2 Millionen Jahren, vor 120.000 Jahren und möglicherweise vor 80.000 bis 70.000 Jahren auf. Die Ursachen vermuten WissenschaftlerInnen in Naturkatastrophen wie Vulkanausbrüchen und Klimaveränderungen. Auf solche Vorgänge haben wir keinen Einfluss, aber sie können unsere Zivilisation und sogar unsere Spezies zerstören.
    Ich hatte mir letzen Samstag auf Amazon Prime Video den großartigen Film „Thirteen Days“ aus dem Jahr 2000 mit Kevin Costner angeschaut, der die Kubakrise sehr gut nacherzählt. Das war eine von Menschen verursachte beinahe-Apokalypse und es war nicht die einzige während des Kalten Krieges. http://www.history.com listet fünf Ereignisse auf, die potentiell zum Dritten Weltkrieg hätten führen können:
    https://www.history.com/news/5-cold-war-close-calls
    Das ist teilweise echt gruselig! Wäre die Geschichte nur ein kleines Bisschen anders verlaufen, z.B. durch ein einzelnes Flugzeug, das vom Kurs abkam oder einen Computerfehler, der zu spät entdeckt wurde… die Konsequenzen wären unvorstellbar gewesen und die Welt, die wir kennen, würde nicht existieren. Uff!
    Menschen wie die Kataaner, die den schleichenden Untergang ihrer Welt miterleben müssen, gibt es leider nicht nur in der Science Fiction, sondern auch in der Realität:
    https://www.arte.tv/de/videos/085691-000-A/klimawandel-tuvalu-versinkt-im-meer/
    Diese „Story“ findet gerade auf der Erde statt…
    Und wie ihr richtig sagt, gibt es trotzdem Leute, die die Verantwortung der Menschen für den Klimawandel leugnen.

    „The Inner Light“ ist eine Folge, die man auch ohne Vorwissen versteht, denn alle komplexen politischen Zusammenhänge mit der Föderation, der Sternenflotte, den anderen Völkern etc. spielt hier keine Rolle. Auch über die Crew muss man praktisch nichts wissen. Es gibt eben dieses Raumschiff, das Forschungsmissionen durchführt und von einem Captain mit seiner Mannschaft geführt wird. Eine Ärztin ist an ihrem langen Mantel erkennbar und kümmert sich um Kranke und Verletzte. Auf der Brücke sitzt ein Typ mit gelber Uniform und käsigem Gesicht, aber der interessiert nicht. Ein anderer Typ mit einer gelben Uniform steht im Hintergrund an einer Computerkonsole und hat Knochenwülste auf der Stirn, ist für die Story jedoch genauso unwichtig. Die ganze Geschichte ist sehr begrenzt und heruntergebrochen, das macht es einer Einsteigerin oder einem Einsteiger sehr einfach. Trotz ihrer Einsteigerfreundlichkeit hat sie eine Tiefe, die man finde ich sofort erkennt. Als „Erstkontakt-Episode“ für Menschen ohne Star Trek-Erfahrung ist sie darum ganz hervorragend geeignet.

    Ich gebe der Folge zehn von zehn ressikanische Flöten, weil sie das Maximum aus Star Trek herausholt. Patrick Stewart musste den Protagonisten in dieser Geschichte spielen, weil er ganz einfach der mit Abstand beste Darsteller in TNG ist. Ich wünsche mir zwar, dass auch Marina Sirtis oder LeVar Burton diese Rolle hätten spielen können, aber realistisch betrachtet war das leider unmöglich.

    Über das technologische Level der Kataaner bin ich mir nicht ganz im Klaren. Sie konnten Erinnerungen von Personen scannen, isolieren und in einem Computer speichern. Ich habe keine Ahnung, wie das funktionieren soll, aber diese Zivilisation muss in der neurologischen Forschung einen Standard erreicht haben, der unserem heutigen haushoch überlegen war. Wenn man sich die moderne Neurologie anschaut, dann ist klar, dass dort nichts ohne leistungsfähige Computer und entsprechende, komplexe Software läuft. Also müssen die Kataaner auch in diesen Bereichen sehr weit entwickelt gewesen sein. Diese Daten luden sie in den Computer einer Raumsonde, die Jahrtausende lang im All unterwegs war, bevor sie auf die Enterprise traf. Anschließend gelang es der Sonde, die Enterprise zu scannen, um die an Bord befindlichen Lebewesen zu erfassen. Die Kataaner wussten nicht, wer die Sonde finden würde, aber dennoch kann die Sonde ihre Daten in das Gehirn eines Individuums aus einer für die Kataaner unbekannten Spezies übertragen und durchdringt dabei sogar die Schilde der Enteprise! Die Sonde wurde nicht darauf ausgelegt, ein menschliches Gehirn zu scannen und ihre Daten dorthin zu übertragen, hat es aber geschafft. Die Sonde war auch nicht dafür konstruiert, die Schilde der Enterprise zu durchdringen, hat es aber geschafft. Diese Technologie ist nicht nur extrem fortschrittlich, sondern auch maximal flexibel und anpassungsfähig! Trotzdem fanden die Kataaner keine Möglichkeit, ihr Volk zu retten. Ich erkläre mir das dadurch, dass sie einfach nicht in den richtigen Bereichen geforscht haben. Das reißt mich nicht heraus oder macht die Folge kaputt, aber es bringt mich zum Nachdenken.

    Bei mir drückt „The Inner Light“ genau die richtigen Knöpfe. Ich finde außerdem, dass sich alle nachfolgenden Serien an Episoden wie dieser messen lassen müssen. Das hat überhaupt nichts damit zu tun, dass ich ein „ewig Gestriger“ bin, der sich nach dem „alten“ Star Trek zurücksehnt und sich gegen alles Neue wehrt, sondern es ist ein Ausdruck der Wertschätzung und des Respekts vor dieser und anderen Episoden. Die von euch erwähnte DS9-Folge „Far Beyond The Stars“ gehört definitiv auch dazu. DSC und PIC sind mir bisher viel zu sehr auf Konflikte, Gewalt und CGI-Actionsequenzen hin geschrieben. Das ist einer der Gründe dafür, dass mir das „Andocken“ an diesen Serien so schwer fällt. Ja, es gibt dort emotionale Szenen, aber es geht eben leider auch in jeder Staffel um Konflikte, in denen die Charaktere zur Erreichung ihrer Ziele gewalttätige Mittel anwenden. Ich weiß nicht, ob es dem Zeitgeist geschuldet ist oder ob die Mehrheit des Publikums das sehen möchte. Jedenfalls sind mir Episoden wie „Half a Life“, „The Masterpiece Society“ und eben „The Inner Light“ DEUTLICH lieber als das, was mir bisher in DSC und PIC geboten wurde. Ich möchte nicht auf den neuen Serien herumhacken, weil schon VOY, ENT und die Kinofilme mit der TNG-Crew ihren Beitrag zum Niedergang von Star Trek geleistet haben. Dazu werde ich mich zu gegebener Zeit äußern. Um aber auf die „The Inner Light“-Suite zurückzukommen, die als Intro-Song bei PIC verwendet wird: Die erste Staffel ist eine Enttäuschung, darüber sind wir uns einig. Ich finde aber, die Verwendung dieses Musikstücks ist ein regelrechter Schlag ins Gesicht jeder Person, die die Episode „The Inner Light“ schätzt und von ihr emotional berührt wird! Ich höre diese Musik, erinnere mich deswegen an eine der besten Star Trek-Folgen und sehe danach eine unausgegorene, aus Versatzstücken schlecht zusammengeschusterte Story, die mit ganz platten Mitteln versucht, Spannung zu erzeugen. Für mich ist das so, als würde ein Filmstudio in einem B-Movie die Musik von Vivaldi und Rachmaninow verwenden, einfach weil sie weltberühmt ist. Das ärgert mich wirklich, wahrscheinlich könnt ihr das nachvollziehen. Ob nun Alex Kurtzman oder jemand anders das verbockt hat, ist mir egal, aber es ist halt auf deutsch gesagt „scheiße“.

    Manche sind mit Jay Chattaways Arbeit nicht zufrieden und bevorzugen die Musik von Ron Jones. Sebastian Göttling nannte ihn bei TAD neulich sogar „Jay ‚Boring‘ Chattaway“. Ich finde, mit der „The Inner Light“-Suite hat Chattaway bewiesen, dass er komponieren kann.

    Bei DS9 gibt es eine Folge, in der ein Charakter in kürzester Zeit die Erinnerungen von Jahrzehnten eingepflanzt bekommt. Wenn ich die Wahl zwischen diesen Erinnerungen und denen hätte, die Picard erhält, würde ich mich für Letzere entscheiden! 😉

    Ob und welche Konsequenzen Picards „zweites Leben“ hat, werden wir in den letzten beiden TNG-Staffeln und den TNG-Kinofilmen sehen. Ich bin schon sehr gespannt auf eure Meinungen dazu! Bring it on! 😁

    Die Filme „48 Hours / Nur 48 Stunden“ sowie die Fortsetzung „Another 48 Hours / Und wieder 48 Stunden“ sind Actionkomödien/Buddy-Movies mit Eddie Murphy und Nick Nolte in den Hauptrollen. Man kann sie auf Amazon Prime Video sehen und weil ich sie mag, habe ich das auch schon getan. 😀 Ich empfehle euch den Originalton mit Eddie Murphys schöner, sanfter Stimme, die nichts mit seiner überdrehten deutschen Synchronstimme zu tun hat. Mir geht es bei vielen DarstellerInnen so, nachdem ich ein Mal die Originalstimme gehört habe, möchte ich nichts anders mehr hören.

    LL&P 🖖 👋
    2Voq

    1. Hi 2Voq,

      zu der Sache mit Picard/Kamin, der nun quasi bei Eline festhängt, würde Anja gern anfügen, dass er, gerade weil er nicht gefangen ist, jederzeit hätte gehen können. Ich stimme zu, niemand muss in der Situation so weitermachen, wie es angefangen hat. Allerdings kann ich das Bleiben bei Eline verstehen, schließlich ist sie Picards erste Bezugsperson in der fremden Umgebung und ihm wohlgesonnen. Einfach irgendwann abzudampfen würde bedeuten, sich was Neues aufbauen zu müssen in einer Welt, die man erst noch richtig kennen lernen muss.

      Ja, man kann, wenn man will, ordentlich nitpicken. Zum Spaß könnte ich das mal tun: wie kann eine Spezies, trotz allem Verständnis, den Geist einer fremden Person einfach mal so mental vergewaltigen für gefühlte 40 Jahre?! Das ist ziemlich starker Tobak! Wie läuft es da eigentlich auf Kataan so ab? Ein Volk, das einen sehr mediterranen Eindruck macht, technologisch in einigen Belangen nicht sehr fortgeschritten, und dann verfügen sie über elektrische Türsummer in einfachen Wohnhäusern, die Technik, den Geist einer der ihren samt Erinnerungen in eine Raumsonde downzuloaden um sie einer anderen Spezies mit fremder Hirnchemie einzupflanzen? Eine Sonde, die selbst 1000 Jahre später noch Schilde umgehen kann und dem Raumschiff folgt, weil der Impuls einem Fangstrahl gleicht?! Alle Achtung, vor allem, wenn außer Sonden losschicken nicht viel Raumfahrt besteht, die Kleidung selbstgemacht und nicht industriell verarbeitet wirkt und Kommunikation zentral funktioniert? Keiner hat private Telefone, Internet oder sonstwas, sondern bloß eine Dorftelefonzelle? Faszinierend, auf jeden Fall. Moralisch ist das auch sehr denkwürdig, was man Picard so zumuten muss (dessen Geist erst vor 2 Jahren von den Borg penetriert wurde). Auch tollkühn, denn eine Sonde, die nur ein einziges Mal funktioniert, hätte auch von Nicht-Flottenschiffen direkt mal vom Himmel gebombt werden können und dann wäre es Essig gewesen mit Erinnern und Vermächtnis weitertragen. Andere als Picard hätte das Ganze vielleicht mental völlig in die Knie gezwungen. Aber Hauptsache, die Kataaner bzw. eigentlich nur die Ressikaner (andere Gemeinden gab es entweder nicht, oder waren nicht an dem Projekt beteiligt. Es gab jedenfalls, soweit wir wissen, keine anderen Sonden) können ihr Ding durchziehen, spread the word-mäßig.
      Das könnte noch ne Weile so weitergehen, aber ernsthaft, die Folge ist absolut Weltklasse. Mit der Rationalität geht man einfach nicht an sowas heran. Der Absatz eben war auch eher spaßig gemeint und bestenfalls die Grundidee für ein Nitpicker-Podcast, der sich bewusst die Top-Folgen raussucht und einfach mal den bitterbösen Logiker rausholt um aufzuzeigen, was man alles theoretisch kritisieren könnte, aber am Ende nicht weiter ins Gewicht fällt, denn Folgen wie The Inner Light halten auch noch die heftigste Kritik stand. Great Star Trek, danke, Mr. Gendel!

      LG
      Chris

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