Folge 186 – TNG – Indiskretionen

Lasst uns gemeinsam herausfinden, wie viel es braucht, um einen Klingonen, speziell Worf, aus der Fassung zu bringen. Wie sich zeigt, kann man den Bogen recht weit überspannen.

In der Zwischenzeit wollte Picard eigentlich nur neue Bekanntschaften schließen, muss sich dann aber mit einer Frau auseinandersetzen, die ernsthaft nicht mehr alle Spulen am Warpantrieb hat.

4 Gedanken zu „Folge 186 – TNG – Indiskretionen“

  1. Hi Anja, Hi Chris! 😁

    Ich möchte nicht ZU politisch werden, aber haltet ihr es ernsthaft für möglich, dass DIE GRÜNEN mit ihren 16%, auf die sie am Sonntag hoffen dürfen, für die nächsten vier Jahre unsere Kanzlerin stellen dürfen? Ich bin überzeugter GRÜNEN-Wähler, aber hier muss man realistisch bleiben! Annalena hatte ihre Chance, aber sie hat es leider „verbaerbockt“.

    „Misery“ habe ich nie gelesen, aber die Verfilmung mit Kathy Bates finde ich GROß-AR-TIG! Soweit ich weiß, verarbeitete Stephen King in der Romanvorlage sehr viel von seinen eigenen Drogensüchten und -exzessen. Das muss ich mir nicht geben. Kann ja sein, dass er in den 80ern heftig auf Koks war und anderes Zeug eingeworfen hat, aber erzählen braucht er es mir nicht.

    Mein erster King-Roman war „Friedhof der Kuscheltiere“ und der hat bis heute einen besonderen Platz in meinem Herzen. Danach kamen „Es“, „Stark – The Dark Half“, „Dead Zone – Das Attentat“, „Needful Things – In einer kleinen Stadt“, „The Green Mile“, „Dolores“ und die Kurzgeschichtensammlung „Nachtschicht“. Aktuell bin ich bei „Regulator“, den er unter seinem Pseudonym „Richard Bachman“ schrieb und überlege, auch den damit „assoziierten“ Roman „Desperation“ zu lesen. Bisher war ich nur von einem seiner Romane enttäuscht, und zwar von „Der Buick“. Ich las die ersten Kapitel, aber es sprach mich überhaupt nicht an. Irgendwie verstand ich nicht, wo er mit der Story hinwollte, alles wirkte auf mich belanglos. Im Gegensatz zu allen anderen Geschichten lies mich „Der Buick“ wirklich kalt. Und das, obwohl ich mich sonst IMMER schon nach den ersten Seiten in seine Welten hineingezogen fühle!

    Super an Stephen King finde ich, dass er zwar als Autor von Horrorgeschichten berühmt wurde, aber nicht zwangsläufig Horror schreibt. „Dolores“ hat z. B. keinerlei übernatürliche Elemente wie Geister oder Hellsehen. King schreibt im Kern immer über Menschen und ihre Probleme, ihre Ängste, ihre Hoffnungen, ihre Wünsche und Bedürfnisse. Wenn das in eine Horrorgeschichte ausartet, dann ist es halt so. Ich denke, er ist ein guter Psychologe und weiß, wie die Menschen ticken. Als junger Student am College bekam er den Rat, über das zu schreiben, was er kennt. Darum sind seine Charaktere mehrdimensional und gut ausgearbeitet. Ich denke mir bei seinen Geschichten immer: „So würde sich eine Person in dieser Situation tatsächlich verhalten.“ Oft benutzt er kleine Details, um die Story auszuschmücken. Dabei überlege ich mir, ob er selbst etwas ähnliches erlebt hat oder von einem Freund erzählt bekam. Und ich habe ihn auch schon richtig gehasst, weil er seine Figuren gern ohne Vorwarnung und auf brutale Weise ermordet! Das gehört wahrscheinlich zum Autoren-Geschäft.
    David Nathan als Leser seiner Romane ist übrigens Weltklasse! Unbedingt mal reinhören, z. B. in „Needful Things“! *Ende der unbezahlten Werbung*

    Das Verhalten der Iyaaraner finde ich etwas unplausibel. Die Sache geht für sie nur deshalb gut aus, weil sie es hier mit der Föderation/Sternenflotte zu tun haben. Stellt euch mal vor, Byleth & Co. würden versuchen, mit den Klingonen diplomatische Beziehungen aufzubauen und dabei so eine Show abziehen wie bei Worf, Troi und Picard! Ich behaupte, dann wäre es mit der Diplomatie schnell vorbei und man könnte das Knacken von Knochen hören, wenn große, klingonische Hände zur Freude ihrer Besitzer*innen einige Genicke brechen, nämlich die der Iyaaraner! Ist die Föderation die erste raumfahrende Fraktion, mit der die Iyaaraner in Kontakt treten? Das hätte ich gern erfahren. Ansonsten stimme ich euch bei der Bewertung der Episode zu.

    LL&P 🖖 👋
    2Voq

    1. Hi 2Voq,

      Oh Gott, nein, das halten wir absolut nicht für möglich. Da ist auch viel passiert, seit unserer Aufnahme. Ich kann nur sagen, ich bin kein überzeugter Parteiwähler, weil sich auch immer soviel verändert, insbesondere auch meine Einstellung zu bestimmten Themen und zu der Ausrichtung mancher Parteien. Die heute abgelaufene Wahl fand ich auch persönlich die schwierigste, weil ich mit rein gar nichts zufrieden bin. Eine der drei großen Parteien? Eher ne kleine, die meist eh null Chance auf Sitze im Bundestag hat? Ich lass das Thema auch außen vor, da fiele mir noch so viel mehr ein. Mit Anja diskutierte ich da auch schon viel in der letzten Zeit, aber wir sind uns da auch ziemlich einig.

      Bei King bin ich echt nur mal so am Rande vorbeigekommen. Ich habe „Das Mädchen“, „Carrie“, Teile von „ES“ gelesen und ich glaube, die Sammlung „Nachtschicht“ sagt mir was, kann mich aber nur schwer erinnern. Trotzdem weiß ich sehr gut, was du meinst mit lebendige Charaktere erschaffen. Carrie und Das Mädchen sind recht dünne Bücher, gerade aber bei Letztgenanntem fand ich es auch großartig, wie King es schafft, einem Figuren nahe zu bringen, v. a. deren Ängste. Ich habe früher, als ich so richtig anfing zu lesen, mich nicht an die 500+-Seiten Wälzer zu wagen, und so gerne ich King mal lesen wollte, traute ich mich da nicht ran. Mittlerweile sähe das anders aus, vielleicht muss ich mir das nochmal auf den Pile of shame der Bücher legen… Aktuell ziehe ich mir viel Fitzek rein, habe gut zwei Drittel aller Bücher durch. Auch seinen Schreibstil mag ich sehr gerne, aber nicht alle Stories sind gut gelungen – es steht und fällt da sehr oft auch mit der Auflösung.
      Der Tipp mit Nathan und den Hörbuchfassungen werde ich mal durch die Hirnwindungen kauen, David Nathan höre ich als Sprecher schon sehr sehr gerne. Kleiner Nerd-Fact zwischendurch: Wusstest du, dass der Vater von David Nathan Michael Pan ist, die deutsche Stimme von Data? Lustig finde ich auch, dass Michael Pans Vater wiederum tatsächlich Peter Pan heißt (habe ich gerade nochmal nachgeschlagen).

      Als du von den Methoden der Iyaaraner gesprochen hast, da fiel mir auch direkt der Gedanke ein, dass die das noch nicht oft gemacht haben können, sonst hätten die ihre Methoden schon angepasst. Oder sie hatten bisher immer nur extremes Glück, auf nachsichtige Völker getroffen zu sein. Aber, da hast du es ja schon geschrieben.
      Wie es wohl wäre, wenn wir mal Gastsprecher in den Podcast einladen würden??? *kopfkratz* 😉

      LG und LL&P auch dir
      Chris

      1. Hi Chris!

        „Wusstest du, dass der Vater von David Nathan Michael Pan ist, die deutsche Stimme von Data?“
        😱🤯
        MIND = BLOWN!

        Krass, das war mir neu! Danke für die Info. Ich wusste allerdings auch lange Zeit nicht, dass Emilio Estevez der Bruder von Charlie Sheen ist. Man lernt nie aus! 😉 Ich frage mich bei solchen Dingen jedes mal, wieso ich DAS nicht wusste.

        LL&P 🖖 👋
        2Voq

        1. Hi 2Voq,

          ich weiß genau was du meinst. Es ist eine simple Tatsache, für Jedermann einsehbar, aber dennoch irgendwie versteckt. Fundstücke des Geektums, irgendwie 😉

          LG
          Chris

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