Folge 177 – TNG – In der Hand von Terroristen

Da will man nur mal kurz seinen Sattel von zu Hause holen, während die Putzkolonne das Schiff schrubbt, da entpuppen die sich als Überfallkommando und Picard muss einen auf John McClane machen. Derweil wird aus dem netten Empfang auf einem Planeten, voller SmallTalk und einem angetrunkenen Androiden auch eine ungute Situation. Heute geht irgendwie alles schief.

Hört heute mal rein, da geht ganz sicher nix schief und dann reden wir, ohne Small Talk, und sitzen fest im Sattel. Viel Spaß!

3 Gedanken zu „Folge 177 – TNG – In der Hand von Terroristen“

  1. Hallo Anja, Hallo Chris! 😀

    Eines vorweg: Ich mag „Starship Mine“ auch sehr. Dennoch tun sich einige Fragen auf, die in der Folge nicht beantwortet werden.

    Wurde die Remmler-Phalanx nach dem deutschen Sänger, Komponisten und Musikproduzenten Stephan Remmler benannt? Ich stelle mir vor, wie der Baryon-Strahl durch die Enterprise läuft, während das Lied „Da Da Da“ der Gruppe „Trio“ aus dem Jahr 1982, für das Remmler den Text schrieb, in den Lautsprechern ertönt:
    🎵
    Was ist los mit dir, mein Schatz? Aha
    Geht es immer nur bergab? Aha
    Geht nur das, was du verstehst? Aha
    This is what you got to know
    Loved you though it didn’t show
    🎵

    Chris, du hast recht, die Diebe um Kelsey wollen nicht die Enterprise entführen, aber es geht ihnen um die Technik der Enterprise. Sie haben ihren Angriff von langer Hand geplant, die Konstruktionspläne der Enterprise und des Warpantriebs studiert, sie wissen über die Baryon-Säuberung Bescheid, konspirieren mit den Typen auf dem Planeten usw. Die haben also eine ganze Menge Zeit und Arbeit in diese Aktion investiert! Trotzdem wissen sie nicht, wie DER CAPTAIN DES FLAGGSCHIFFS DER STERNENFLOTTE, dessen sie sich hier gerade widerrechtlich bemächtigen, eigentlich aussieht?! Na gut, Picard ist kein Rockstar, der durch das ganze Föderationsgebiet tourt und T-Shirts mit seinem Konterfei in Massen herstellen und übers Space-Internet verkaufen lässt, aber… kommt schon!! Über die Crew der Enterprise hätten sie sich auf jeden Fall schlau machen müssen, wenn sie auch alles andere planen und auskundschaften. Die Enterprise ist ja ein sehr prominentes Raumschiff: Flaggschiff der Sternenflotte, einziges Schiff mit einem Klingonen und einem Androiden als Offiziere etc. Wären Data oder Worf aus irgendeinem Grund auf der Enterprise geblieben, hätten sie Kelsey den Tag verdorben, deswegen sollte man sich als Dieb/Terrorist meiner Meinung nach über die Crew des Schiffes, das man angreift, informieren.

    Terroristen, die in der realen Welt einen Anschlag auf ein Regierungsgebäude, ein Kriegsschiff oder ähnliche – im weitesten Sinne – „Einrichtungen“ vorbereiten, informieren sich bestimmt ganz genau über das dortige Personal. Das behaupte ich jetzt einfach mal so, ohne es belegen zu können. Wie schwierig kann es für Kelsey & Co. denn sein, sich zumindest die Dienstakten der Brückencrew zu besorgen und durchzulesen? Hätten sich Riker als Schiffskoch und Dr. Crusher als Bartenderin ausgeben können, falls sie aus irgendwelchen Gründen auf der Enterprise geblieben wären? So wie es dargestellt wird, hätte Kelsey ihnen das abgekauft und das passt für mich nicht zur eiskalten, knallharten Terroristin, die sie sein soll.

    Die Story um Picards Sattel ergibt wahrscheinlich keinen Sinn. Ich habe von dem Thema selbst keine Ahnung, aber im Podcast „Planet Trek FM“ wurde „Starship Mine“ erwähnt. Ich weiß leider nicht mehr, in welcher Folge sie darüber sprachen, aber es müsste ein „DS9 Reexperience“-Podcast gewesen sein. Claudia sagt dort glaube ich, dass ein Sattel in erster Linie dem Pferd passen muss und nicht dem Reiter. Das hört sich für mich vernünftig an! Ich habe nach „sattel passt nicht“ gegoogelt und nur Einträge auf Blogs und in Foren gefunden, in denen es darum geht, dass Pferde unter schlechtsitzenden Sätteln leiden, welche Schäden das verursachen kann, was man dagegen unternehmen sollte usw. Das ist logisch, denn das Pferd hat keine Möglichkeit, sich auszudrücken und das mitzuteilen. Wenn Picard also einen Sattel an Bord der Enterprise hat, müsste er dann nicht auch ein Pferd an Bord der Enterprise haben, dem dieser Sattel passt? So wie ich es verstanden habe, braucht jedes Pferd einen individuell angepassten Sattel, was mir ebenfalls sehr sinnvoll erscheint. Ein erfahrener Reiter wie Picard sollte das wissen! Oder handelt es sich bei seinem Sattel um einen 24th Century-HiTec-Future-Sattel, der sich der Körperform eines Pferdes automatisch perfekt anpasst? 🤔

    Ich gebe „Starship Mine“ 8 von 10 „Yippee Ki Yay, motherfucker!“-one-linern.

    Ich bin kein großer Fan der „James Bond“-Reihe, habe aber jeden der bisherigen 24 Filme mindestens ein Mal gesehen. Hier hängt für mich wie bei Star Trek sehr viel davon ab, wie ich erstmals mit dem Franchise bzw. der Filmreihe in Kontakt kam. Ich habe als Kind „Feuerball“ gesehen und war schwer beeindruckt von der Machart, dem Schauspiel, den Spezialeffekten, den Actionsequenzen und der Atmosphäre des Films. Dadurch wurde meine Sichtweise auf die Bond-Reihe und Actionfilme allgemein geprägt. Mein Lieblingsdarsteller in der Rolle des James Bond ist und bleibt darum Sean Connery. Ich finde ihn großartig, er ist der beste, er IST (neben vielen anderen Rollen) James Bond, genau wie Leonard Nimoy Spock IST. Von seinen sechs Bond-Filmen gefallen mir fünf gut bis sehr gut. „Diamantenfieber“ und das „Feuerball“-Remake „Sag niemals nie“ finde ich bis auf wenige Aspekte leider richtig schlecht, aber meiner Begeisterung für Sean Connery tut das keinen Abbruch. Die Bond-Filme stehen und fallen mit dem Bond-Darsteller! George Lazenby hinterließ bei mir keinen bleibenden Eindruck. Roger Moore war nie mein Favorit, für mich ist er oft zu albern. Timothy Dalton mag ich in seinen beiden Filmen und finde es schade, dass er keine weiteren Auftritte hatte. Pierce Brosnan gefällt mir nur in seinen ersten beiden Filmen, danach wurde es v. a. in „Die Another Day“ zum Fremdschämen. Daniel Craigs Einstand in „Casino Royale“ ist einer meiner Lieblingsfilme der Reihe, der zweitbeste ist „Skyfall“. „Spectre“ war ok. Ich freue mich auf „No Time to Die“.

    Wenn ich über James Bond schreibe, dürfen die Titelsongs nicht unerwähnt bleiben. Zu meinen Favoriten gehören alle drei Songs, die Shirley Bassey gesungen hat und zwar für „Goldfinger“, „Diamantenfieber“ und „Moonraker“. Selbst wenn mir einige der Filme nicht gefallen, sie ist einfach eine supertolle Frau mit einer Wahnsinnsstimme. Höchstens einer von einer Milliarde Menschen hat so eine Stimme! 😍😍😍 „From Russia with Love“ von Matt Munro ist auch toll, hier stimmt die Kombo aus Film und Titelsong. Interessant ist, dass die Titelsongs erst ab dem dritten Film „Goldfinger“ Texte haben. „Thunderball“ von Tom Jones ist cool, aber ich denke, er funktioniert für mich nur zusammen mit dem Film. Würde ich den Film nicht mögen, gefiele mit der Song auch nicht. Viele Bond-Titelsongs finde ich aber wenig einprägsam, v. a. in den späten 60ern und 70ern. Abgesehen von den Shirley Bassey-Songs überzeugt mich dann erst wieder „For Your Eyes Only“ von Sheena Easton. Allgemein gefallen mir die Bond-Titelsongs der 80er sehr gut. Auch „License To Kill“ von Gladys Knight ist ein wundervoller Song. „GoldenEye“ ist gut, aber danach falle ich wieder in ein Loch, denn die Titelsongs der späten 90er bis „Die Another Day“ sind bestenfalls ok. Chris Cornell reißt es dann mit „You Know My Name“ für „Casino Royale“ allerdings raus, da stimmt für mich wiederum alles: genialer Film mit genialem Titelsong. Von den neuen Songs finde ich „Skyfall“ von Adele am besten. „No Time to Die“ von Billie Eilish mag ich, weil er mich mit seiner Langsamkeit sehr an „Skyfall“ erinnert, aber für eine abschließende Bewertung MUSS den Film sehen. Insgesamt habe ich den Eindruck, dass die Titelsongs wieder besser werden.

    Ich könnte alle Anfangssequenzen, Bösewichte, Bond-Girls und Gadgets einzeln bewerten, aber mein Kommentar ist sowieso schon wieder viel zu lang.

    Es gibt einen YouTuber namens „DutchBondFan“, der sehr gute Reviews zu allen Bond-Filmen in englischer Sprache hochlädt:
    https://www.youtube.com/c/DutchBondFan/playlists

    Als zweite Empfehlung habe ich einen deutschen Podcast für euch:
    https://www.mdavs.de/im-gehoergang-ihrer-majestaet-james-bond-podcast/

    LL&P 🖖 👋
    2Voq

    SPOILER! SPOILER! SPOILER! SPOILER! SPOILER!
    Chris, reden wir nicht länger um den heißen Brei herum: „Our Man Bashir“ ist eine tolle Folge, oder? 🤣🤣🤣 Für mich ist sie eine der besten Star Trek-Komödien und das nur drei Folgen nach „Little Green Man“! Allein die Namen sind super: der Handlanger Falcon, die KGB-Agentin Anastasia Komananov, der Pokerspieler Duchamps und last but not least der Superbösewicht Dr. Hippocrates Noah. Das Feeling der Bond-Filme wurde in dieser einen Episode richtig gut eingefangen, obwohl es keine großen Actionsequenzen oder Verfolgungsjagden gibt. Die schönen Gimmicks wie explosive Ohrringe und Wandpaneele, die nach hinten schwenken und ein Waffenarsenal beherbergen, reißen das aber raus. Ich habe sie mir erst vor ein paar Tagen wieder angesehen und hatte genauso viel Spaß wie beim ersten Mal. Superb!

    Ich freue mich, dass du Anja ein paar Bond-Filme zeigen möchtest. Zwar sind nicht alle Filme gleich gut, aber für ein Meisterwerk wie „Our Man Bashir“ muss man Bond zumindest ein wenig kennen, sonst geht es an einem vorbei und das wäre ein Jammer.

    1. Hi 2Voq,

      ich kann es zumindest sehr kurz machen: beim Thema Bond kommen wir beide uns sehr sehr gut entgegen. Und natürlich gehts weiter mit Bond-Gucken, damit „Our Man Bashir“ am Ende auch passt. Ich habe mich bereits umfassend mit dem Trivia dazu befasst und es wäre schade, wenn keine großen Augen kommen würden. Ich habe ganz gut gestaunt.

      Ich wünsche erstmal liebe Grüße, Anja lässt auch ganz lieb grüßen
      LG
      Anja und Chris

      1. Hi Anja, Hi Chris! 😉

        Die lieben Grüße gebe ich gern zurück! 😁 Zum Thema „Abfallentsorgung im Weltraum“ empfehle ich übrigens die Futurama-Folge „Müll macht erfinderisch“ (1. Staffel, 8. Folge).

        LL&P 🖖 👋
        2Voq

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