Folge 169 – TNG – Eine Handvoll Datas

Für ein Handvoll Datas bekommt man eine ganze Menge! Wenn Data eine Währung wäre, könnte man sich eine Sammlung famoser Lyrik besorgen, einen Clan von Holo-Halunken, eine vollbusige Bardame, eine Menge Spaß (zumindest für den Zuschauer/Podcaster) und hoffentlich eine neue Zimmerpflanze, es sei denn, sowas findet das Teil gut.

Wir fanden es (also nicht, dass dort reingespuckt wurde) und wünschen daher viel Spaß!

Ein Gedanke zu „Folge 169 – TNG – Eine Handvoll Datas“

  1. Hallo Anja, Hallo Chris!

    Der „Heuballen“, wie ihr ihn nennt, ist ein Teil einer Pflanze namens „ruthenisches Salzkraut“ (lateinisch: „Kali tragus“). Sie ist ursprünglich in Osteuropa und Zentralasien heimisch, gehört zu den sogenannten „Steppenrollern“ und wurde durch den Menschen über beinahe alle Kontinente von Afrika über Australien und Amerika verbreitet. Deswegen zählt man sie zu den invasiven Pflanzenarten.

    Die kali tragus breitet sich aus, in dem der obere, mit Samen besetzte Teil der Pflanze, die „Diaspore“, abstirbt, vertrocknet, vom Wurzelwerk abbricht und vom Wind davongetragen wird. Dabei fällt er langsam auseinander. Sobald die Samen auf eine Stelle mit etwas Feuchtigkeit im Boden fallen, schlagen sie dort Wurzeln und eine neue Pflanze wächst.

    Im englischen wird die kali tragus umgangssprachlich oft „tumbleweed“ genannt, obwohl sich dieser Begriff eigentlich nur auf die Diaspore bezieht.

    Ich mag Western und fragte mich darum schon als Kind, was das für seltsame Dinger sind, die in Westernstädten oft über den Boden rollen.

    Der Italowestern „A Fistful of Dollars / Für eine Handvoll Dollar“ aus dem Jahr 1964 von Sergio Leone mit Clint Eastwood in der Hauptrolle hat eine düstere und brutale Story: Der „Gunslinger“ Joe kommt in ein typisches Western-Kaff in Mexiko. Dort bekriegen sich zwei verfeindete Familienclans. Joe dient sich abwechselnd der einen und danach der anderen Seite als Söldner an, um sie gegeneinander auszuspielen. Dabei kassiert er für jeden Verrat „eine Handvoll Dollar“. Schön, dass TNG daraus so eine leichtherzige und lustige Comedy-Folge gemacht hat! Ich finde „A Fistful of Dollars“ zwar ganz gut, aber so eine Story brauche ich in einer Holodeck-Folge nicht unbedingt.

    Marina Sirtis alias „Deanna Troi / Durango“ finde ich toll! Sowohl ihr Kostüm als auch ihr ganzes Auftreten sind einfach großartig. Es hat zwar nichts mit ihrem Beruf als Counsellor zu tun, aber sie bekommt immerhin eine größere Rolle. Überhaupt ist die 6. Staffel für Troi eine Zeit der tollen Kostüme und abgefahrenen Rollen: In „Times Arrow, Part 2“ trug sie schon eine schönes Kleid aus dem 19. Jahrhundert und einer späteren Episode wird sie in eine ganz ungewöhnliche Rolle schlüpfen, nachdem sie dank eines unsympathischen Captains endlich, endlich, endlich eine normale Uniform tragen darf! 😉

    Allgemein bin ich kein Fan von Holodeck-Episoden, weil diese Technologie viel zu beliebig ist und nie wirklich definiert wird. Gibt es eigentlich etwas, das auf dem Holodeck NICHT möglich ist? Ja, wahrscheinlich ist es nahezu unmöglich, es einfach zu benutzen, ohne sich Sorgen über Fehlfunktionen zu machen! 😅 Andererseits könnte das Holodeck – analog zum Transporter – die „sicherste jemals entwickelte Art der Freizeitbeschäftigung“ sein. Die vielen Fehlfunktionen sind statistisch gesehen marginal und fallen nicht weiter ins Gewicht. Wir sehen eben „zufällig“ immer nur die Fehlfunktionen und Katastrophen, aber in 99,9% der Fälle gibt es dort gar keinen Stress.

    Ich vergebe für „A Fistful of Datas“ acht von zehn Data-Hologrammen. In DS9 gibt es Holodeck-Episoden, die ich so super finde, dass TNG leider nicht ganz mithalten kann, sorry.

    LL&P 🖖 👋
    2Voq

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