Folge 152 – TNG – Verbotene Liebe

TNG holt die ganz schweren Zoten raus: der gute erste Offizier darf sich mal wieder mächtig die Hörner abstoßen, einer geschlechtsverwirrten Person etwas auf die Sprünge helfen, dabei seinen Job riskieren und bekommt dabei die Absolution seiner engsten Imzadi frei Haus. Reichlich geschmückt mit allerhand fassungsloser Ereignisse, kalauern wir uns gemeinsam mit Riker und seinen Geschlechtsorganen durch die Verbotene Liebe.

Wer da keine Lust bekommt die nächste Hülse genussvoll zu bespringen, dann wissen wir es auch nicht. Viel Spaß!

Ein Gedanke zu „Folge 152 – TNG – Verbotene Liebe“

  1. Hallo Anja, Hallo Chris!

    Chris, du sagst bei ca. 7 Minuten und 30 Sekunden: „Directed hat es ein Mann…“, aber WELCHER Mann hat bei dieser Folge Regie geführt? Es war nämlich Robert Scheerer, der schon an mehreren TNG-Episoden mitgearbeitet hat, u.a. an „The Measure of a Man“.

    Meine Lieblings-SciFi-Story über Geschlechterrollen in außerirdischen Gesellschaften ist nach wie vor der 1979 erschienene Roman „The Left Hand of Darkness / Die linke Hand der Dunkelheit“ von der US-amerikanischen Autorin Ursula K. LeGuin. An dieser Stelle spreche ich eine Leseempfehlung aus, denn diese Story ist tolle, intelligente Science Fiction! Die liebe Marta vom Blog „Fantastische Wissenschaftlichkeit“ (mit den beiden Star Trek-Podcasts „Wieder Voyager“ und „Derzeit Discovery“) hat eine gute Rezension darüber geschrieben:
    https://www.fantastische-wissenschaftlichkeit.de/gelesen-the-left-hand-of-darkness-von-ursula-k-le-guin/#more-2240

    Das Universum, das LeGuin beschreibt, erinnert an Star Trek, aber ihre Story ist hinsichtlich der Themen Geschlechter, Geschlechterrollen und Geschlechtsidentität viel tiefgründiger als Star Trek. Ja, ein(e) RomanautorIn hat beim Schreiben andere Möglichkeiten. Es gibt auch eine ENT-Folge, die sich mit einem ähnlichen Thema befasst. Trotzdem denke ich, schon TNG hätte sich hier eine Scheibe von „The Left Hand of Darkness“ abschneiden können. Ich kann nicht anders als „The Outcast“ mit diesem Roman zu vergleichen, weil ich weiß, dass eine andere Autorin dieses Thema in sehr guter Form beleuchtet hat.

    Zu diesem Themenkomplex gibt es viel zu sagen, aber TNG ergeht sich in Klischees und dummen Dialogen, das ist enttäuschend. Das „Wir waren einst wie ihr“-Ding der J’naii hätte ich weggelassen. Das ist wie bei den Vulkaniern, die vor Jahrtausenden so emotional, impulsiv und gewalttätig waren wie die Menschen. Andere Spezies werden uns dasselbe erzählen. Na ja, es ist eben typisch Star Trek.

    LL&P
    Michael

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