Folge 134 – TNG – Datas erste Liebe

Was in der Theorie gut funktioniert, muss in der Praxis nicht immer klappen. Nein, wir sind diesmal nicht bei Geordi, den hatten wir letzte Woche. Aber einen anderen Charakter sehen wir uns heute an, der auf andere Art Probleme mit den Frauen hat. So langsam wird’s soapig auf der Enterprise, denn wir packen eines der krassesten Themen an, die man behandeln kann: Liebe!

Wir werden sehen, ob Data (wie der deutsche Titel direkt dumm dreist verrät) ein ähnliches Glück hat beim anderen Geschlecht, wie ein kleiner Roboter namens Robbie aus einem gleichnamigen 90er-Jahre Song. Dieser hatte allerdings den Vorteil, dass seine Geliebte auch robotisch ist. Aber unser Data macht das schon – Hauptsache er spielt ihr kein GZSZ vor!

Genießt es uns habt ein schönes Wochenende.

4 Gedanken zu „Folge 134 – TNG – Datas erste Liebe“

  1. Hi Anja, Hi Chris!

    In Liebesbeziehungen kommt es ja oft vor, dass sich die Menschen wegen irgendeiner Kleinigkeit in die Haare kriegen. Die Gründe dafür liegen natürlich tiefer, aber auf Außenstehende wirkt es zuweilen lächerlich, worüber man in einer Beziehung, die schon eine Weile besteht, in Streit geraten kann. “Die Art, wie Jeff seine Suppe löffelt” ist dann eben nur das i-Tüpfelchen, das Jennas Faß zum Überlaufen brachte.

    Physiker bin ich zwar nicht, aber die “dunkle Materie” interagiert soweit ich weiß nicht mit Strahlung, deswegen ist es schwierig, sie überhaupt aufzuspüren. Bei VOYAGER gibt es auch Nebel aus dunkler Materie, was ich lustig finde. Na ja, es ist eben Science Fiction mit Betonung der “Fiction”.

    Chris, beim Kaffeeholen fällt mir spontan der Spruch “Coffee, Jamaican blend, double strong, double sweet.” von… einem bestimmten Charakter ein. Oder nein, eigentlich war es gar nicht dieser Charakter. Darüber reden wir wenn es soweit ist!

    Der gute Bill hätte Jenna wohl selbst gern angebaggert!

    Beim Rumspielen am Smartphone während eines Gesprächs gebe ich euch zu 1.000% recht! Ich habe schon mehrfach erlebt, dass Menschen sich angeblich mit mir oder anderen “unterhalten” wollen und dabei die ganze Zeit am Telefon hängen und das ärgert mich. Ich bin ein introvertierter und zurückhaltender, leicht schüchterner Mann. Irgendwann habe ich gehört oder gelesen, dass schüchterne Menschen in einem Gespräch versuchen sollen, die Augenfarbe ihres Gesprächspartners herauszufinden, um einfach zuerst mal Augenkontakt herzustellen, darauf kann man dann im weiteren Verlauf aufbauen. Wenn mein Gegenüber aber ständig wegschaut, wird daraus nichts! Das unterminiert meinen Versuch, mit dieser Person eine Gesprächsgrundlage zu etablieren. Ich kann mir ja so viel Mühe geben wie ich will, wenn der/die andere aber nicht mitmacht, ist alles für die Katz’ (ich meine nicht Spot).

    Ja, Spot ist momentan noch ein Kater, aber das wird sich ändern! Ich habe mir neulich einen Podcast angehört, in dem Spot als “der erste Transgender-Charakter in Star Trek” beschrieben wurde und das brachte mich zum Lachen.

    Den Tod eines Besatzungsmitglieds finde ich in dieser Episode sowas von falsch und unnötig! Was soll denn das bitte?!? Das hätte es hier wirklich nicht gebraucht! Es ist eine Charakterfolge mit einem SciFi-B-Plot und kein Gruselkabinett. Da hat sich jemand im Writer’s Room vertan. Ich kann jedenfalls nicht nachvollziehen, warum das unbedingt noch rein musste.

    Das “aus der Phase geraten” kommt glaube ich auch noch in zwei anderen Folgen vor, wird aber nicht durch dunkle Materie ausgelöst.

    Die Frage, woraus Liebe besteht, kann man denke ich nicht pauschal beantworten, weil es sehr persönlich und individuell ist. Ihr sagt es ja selbst: “Die” Liebe gibt es gar nicht, es kommt immer auf den bzw. die Menschen an, die daran beteiligt sind. Hier muss man finde ich auch zwischen Schwärmerei, Verliebtheit und Liebe unterscheiden. Man kann sich sehr schnell für eine andere Person schwärmen oder sich in sie verlieben, aber ob man den anderen Menschen wirklich liebt, zeigt sich erst nach längerer Zeit.

    Bei der Bewertung von “In Theory / Datas erste Liebe” geht es mir wie euch. Es ist eine Data-Folge und schon allein deswegen möchte ich sie mögen. Andererseits macht sie es mir richtig schwer, hier etwas Gutes zu finden. Schöne, lustige Szenen sind zwar vorhanden und ich erfahre etwas über die Charaktere, aber der B-Plot mit dem toten Crewmen wirkt auf mit total deplaziert, so als hätten die Autoren die Skripte für zwei verschiedene Episoden durcheinandergewürfelt. Wie ihr schon richtig sagt, wird überhaupt nicht klar, welchen langfristigen Einfluss das haben wird. Data löscht sein Programm. Jenna war vorher nie zu sehen und wird soweit ich mich erinnere nach dieser Folge nicht mehr auftauchen. Was hat uns das gebracht? Tasha und Lal hatten auf Data eine langfristige Wirkung, obowohl er behauptet, keine Emotionen zu haben. Data kann sooo viel besser mit anderen Personen umgehen, das hat er schon bewiesen und wird es in Zukunft wieder tun. Weil ihr Sarjenka erwähnt: Er wird eine Freundschaft zu einem weiteren Kind aufbauen und dabei sehr einfühlsam und bedächtig vorgehen. Hier wirkt er auf mich wie eine stark reduzierte Version von Data, so als hätte man einen Großteil seines Charakters einfach entfernt. Das Maschinenhafte ist über Gebühr betont und soll wohl irgendwie als Comic Relief dienen, aber das wertet ihn ab und stuft ihn auf ein niederes Level herunter, was ich nicht sehen möchte.

    Ich schließe mich Anja an und gebe “In Theory / Datas erste Liebe” 5 von 10 Dunkle Materie-Nebeln.

    LL&P
    2Voq

    1. Hi 2Voq,

      Hach ja, der leckere Jamaikanische Kaffee – obwohl ich glaube, dass von dir gemeinter Charakter dieses Getränk auch sonst trinken würde, wenn er/sie auch er/sie ist. Trinkt er/sie nicht auch Raktajino von Zeit zu Zeit?!
      Den Spruch mit dem Transgender wollte ich mir aufsparen wenn es soweit ist. Mist aber auch. Egal, ich mache es trotzdem, hehe.

      Zum Thema Smart Devices und anderen digitalen Sozialhilfen: ich habe noch immer Hoffnung, dass irgendwann dieser Boom wieder etwas abflacht, die neuen Technologien und anderes mehr und mehr zum Alltag werden und keinen so extremen Stellenwert mehr einnehmen und sich alles etwas relativiert. Ist wohl eher Wunschdenken. Aktuell, gerade durch die Pandemie und soziales Distanzwahren, gilt dies wohl nicht zu erwarten, sieht man viele Leute rumlaufen bei denen ich mir denke, es könnte auch ein Star Trek-Away Team sein, das mit ihren Tricordern durch die Gegend läuft und permanent die Umgebung scannt. Könnten ja Gefahren lauern. Ich komme mir selbst manchmal voll alt oder old school vor, weil ich nicht laufend meinen Facebook-Status aktualisiere oder sagen kann/muss, dass ich weder gern unterwegs im Internet surfe noch ich zu den wenigen Menschen gehöre, die noch nie eine Mail von ihrem Telefon geschrieben haben oder dort empfangen haben. “Warte, ich schicke dir kurz ne eMail, dann haste [was auch immer]” – und ich antworte “Mail? Kann ich dann erst daheim am PC checken” und es kommt zurück “Hä?”.
      Kennst du die Anthologie-Serie Black Mirror? Da werden v. a. die Schattenseiten von neuen sozialen Medien und entsprechenden Technologien gezeigt und welche (negativen) Konsequenzen sich daraus ergeben könnten. Teils etwas weit hergeholt, zeigt es aber manche Abgründe auf, die nicht selten gar nicht so weit entfernt liegen.
      In diesem Sinne, liebe Grüße

      Chris

      1. Hi Chris!

        Ja, ich denke dieser Charakter trinkt auch sonst Jamaican blend und natürlich Raktajino.

        Im Memory Alpha-Eintrag zu Spot finde ich die Fotos lustig, weil selbst Geordi ohne seinen Visor sieht, dass es verschiedene Katzen sind!

        Vor ca. 2 Jahren fiel mir während des “Pokemon Go”-Wahnsinns auf, wie eine 5-köpfige Gruppe aus Jungs im Alter von etwa 10 Jahren im Gänsemarsch auf dem Gehsteig durch meine Heimatstadt marschierte. Alle starrten wie gebannt auf ihre Smartphones. Der Anführer gab seinen Kollegen ein Handzeichen, woraufhin die ganze Gruppe in eine Seitenstraße einbog. Sie liefen ein paar Meter diese Seitenstraße entlang, kehrten um und kamen zurück – immer noch auf ihre Smartphones starrend – und wandten sich in eine andere Richtung.

        Ich war zuerst irritiert und fragte mich, was das sollte. Dann erinnerte ich mich an einen Werbespot, in dem dieses neue Handy-Spiel angepriesen wurde. Das Ganze rief in meinem Gehirn Erinnerungen an den Tamagotchi-Irrsinn Ende der 90iger wach. In diesem Moment kam ich mir so alt vor wie der “Guardian of Forever”.

        LL&P
        2Voq

        1. Hi 2Voq,

          Oh Himmel, Tamagotchis!!!
          Dieses Pokemon Go fand ich kreuzgefährlich! Gerade weil es dazu animierte, achtlos über die Straße zu gehen, was ich leider auch damals beobachten musste.

          LG
          Chris

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