Folge 126 – TNG – Augen in der Dunkelheit

X-Factor – das Unfassbare lädt uns diese Woche ein zu einer geheimnisvollen Folge voller Wolken, so vielen Wolken, einem Bad Hair-Day auf der Enterprise und einer Dame mit Höhenangst.

Werdet Zeuge einer Episode, die so gut und gerne auch in eine der ersten beiden Staffeln gepasst hätte.

 

Viel Spaß!

2 Gedanken zu „Folge 126 – TNG – Augen in der Dunkelheit“

  1. Hallo Anja, Hallo Chris!

    Anja, zuerst wünsche ich dir gute Besserung wegen deiner Insektenstiche!

    Die Tatsache, dass Deanna zwar Halbbetazoidin ist und darum nur Emotionen spüren kann, aber trotzdem mit “Voll-Telepathen” “telepathieren” kann, habe ich mir immer mit einer Analogie auf Fremdsprachen erklärt: Wenn ich eine Fremdsprache einigermaßen, aber nicht wirklich gut und flüssig spreche, kann ich mich dennoch mit einem Menschen, der diese Sprache beherrscht, unterhalten. Vielleicht ist es bei ihr ähnlich.

    Chris, haben wir tatsächlich schon gesehen, dass Guinan besserer mit einem Phaser umgehen kann als Worf? Es gibt eine Szene, in der die beiden zusammen ein Phasertraining absolvieren, aber die kommt erst noch. An eine andere Gelegenheit, bei der sie ihre Fähigkeiten als Schützin unter Beweis gestellt hat, erinnere ich mich spontan nicht. Wann war das denn? Vielleicht irre ich mich ja und es gab schon eine entsprechende Szene.

    “Augen in der Dunkelheit” hat einige Storyelemente, die wir schon aus früheren Episoden kennen:
    – “Gedankengift”: Die Enterprise-Crew findet ein im All treibendes Sternenflottenschiff, dessen Besatzungsmitglieder sich gegenseitig umgebracht haben. Sie werden zunehmend aggressiv und nun droht ihnen dasselbe Schicksal.
    – “Die Energiefalle”: Die Enterprise-Crew untersucht ein im All treibendes “Geisterschiff” und ist danach in einer Energiefalle gefangen.
    – “Die Iconia-Sonden”: An Bord der Enterprise-D treten schwerwiegende Fehlfunktionen auf. Ein Hauptcharakter erlebt eine unangenehme Fahrt mit dem Turbolift und kommt auf der Brücke an.

    Ich finde es gut, dass die fremden Wesen am Ende nicht genauer gezeigt werden und ich mir meine eigenen Gedanken machen kann. Das hätte leicht in Klischees abdriften können, die ich nicht hätte sehen wollen.

    Ich mag diese Episode auch nicht und teile eure Meinung, versuche aber trotzdem, positive Aspekte zu finden. Die gibt es meiner Meinung nach durchaus, sie sind nur wesentlich weniger ausgeprägt als in anderen Folgen. Das sind Charakterisierungen wie Deanna Troi als Telepathin, den Androiden Data, der von den psychischen Belastungen seiner Kameraden nicht betroffen ist und darum das Kommando übernehmen kann sowie Picard, der vor dem Treffen einer Entscheidung den Rat seiner Offiziere einholt. Sie befinden sich in einer schwierigen Situation und arbeiten zusammen, um das Problem zu lösen. Es wird analysiert, geforscht, überlegt und beraten. Diese Eigenschaften und Verhaltensweisen ziehen sich durch das ganze Star Trek-Universum und prägen es. Man muss sich finde ich klar machen, dass TNG trotz seiner Story Arcs mit Absicht sehr einsteigerfreundlich gestaltet wurde. Genau darum gibt es solche Einzelepisoden, für die keine weiteren Kenntnisse nötig sind. Natürlich schmälert das nicht euer und mein Empfinden einer langweilig geschriebenen und inszenierten Story mit Elementen, die ich schon aus anderen Episoden kenne. Nichtsdestotrotz war sie damals in meinen Augen geeignet, das Interesse neuer Zuschauer zu wecken. Insgesamt finde ich sie deshalb nicht hundertprozentig schlecht, aber unterdurchschnittlich. Ich war als Kind von TOS total fasziniert und angefixt, vielleicht bin ich auch nur auf besondere Weise gepolt und komme darum zu diesem Urteil.

    Ich vergebe für “Augen in der Dunkelheit” 4 von 10 möglichen Tyken-Spalten.

    LL&P
    2Voq

    1. Hi 2Voq,

      heilige Scheiße, du hast Recht, ich habe eine falsche Szene in die Erinnerung bekommen, die erst noch kommt. Ich war wohl gedanklich bei “Redemption”!
      Ich mag deine Einstellung das Gute in all dem nicht so Guten zu sehen. Das hilft auch uns dabei, Folgen aus einem anderen Blickwinkel zu sehen, und das ist ja schließlich unser Job hier 😉

      LG
      Chris

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