Folge 112 – TNG – Die ungleichen Brüder

1 x Data, 2 x Data… 6 x Data?! Eines ist klar, diese Episode gehört ganz deutlich Brent Spiner! Außerdem reden wir über Quarantäne, aber nicht direkt über Covid-19, sondern über… ach, keine Ahnung. Vielleicht habt ihr ja eine Idee, was hier los ist mit den anderen, ungleichen Brüdern (sind wir nicht alle ein bisschen ungleich?!)?

Viel Spaß, wie immer!

2 Gedanken zu „Folge 112 – TNG – Die ungleichen Brüder“

  1. Hallo Anja, Hallo Chris!

    Mir hat eure Besprechung von “Die ungleichen Brüder” wieder viel Spaß gemacht! 😀 Ich hatte Brent Spiner in seiner Rolle als Dr. Soong beim ersten Ansehen auch nicht erkannt. Über die vielen unlogischen Handlungselemente machte ich mir damals noch keine Gedanken. Datas Übernahme der Enterprise war für mich einfach eine spannende, gut inszenierte Sequenz. Die Dreifachrolle von Spiner ist toll und Lores typisches Lächeln hatte sich mir schon in “Das Duplikat” eingeprägt. Weil Dr. Soong seine Androiden nach seinem Ebenbild erschuf (Ähnlichkeiten zur Genesis sind rein zufällig…), können wir andere Mitglieder der Familie Soong in späteren Serien wiedererkennen. Praktisch, oder? 😉 Das erinnert mich an einen Charakter in VOYAGER, der gewisse Gemeinsankeiten mit Data hat…

    Ja, die B-Handlung mit Willie und seiner Vergiftung ist dumm und überflüssig. Dr. Crusher fand doch schon in “Gedankengift”, der 3. Folge der 1. Staffel ruckzuck ein Heilmittel für die “Vergiftung”, an der die Crew litt. In späteren Episoden werden die Charaktere wieder solche Kunststücke vollbringen. Wenn aber jemand eine giftige Frucht gegessen hat, dann ist er dem Tode geweiht, es sei denn, man bringt ihn schnellstmöglich zur nächsten Sternbasis?! => “Serienlogik”!

    Den Sinn und Zweck des Emotionschips stelle ich ebenfalls in Frage. Data hat seit seiner Aktivierung vor 29 Jahren schon eine sehr tiefgreifende Charakterentwicklung erlebt: Er entschied sich dafür, zur Sternenflotte zu gehen, er erwarb ein Offizierspatent und diente an Bord von Raumschiffen, er fand Freunde und wurde in der Gemeinschaft der überwiegend aus Menschen bestehenden Besatzung akzeptiert, er wird jetzt auch von Rechts wegen als eigenständige Lebensform annerkannt und hatte eine Tochter. Data lächelt, freut sich, spielt, er ist erstaunt, traurig, gekränkt… Für alle diese Dinge braucht er keinen Emotionschip! Im Moment sehe ich den Emotionschip als letztes Geschenk eines Vaters für seinen Sohn. Leider hat Datas böser Zwillingsbruder Lore ihm das Teil vor der Nase weggeschnappt. Wir werden sehen, was die Autoren in späteren Folgen daraus machen.

    LG
    2Voq

    1. Hi 2Voq,

      Deine Gedanken zu dem Emotionschip finde ich gut und richtig! Je länger Data keinen Zugriff auf diesen Chip hat, desto weniger wird er ihn brauchen, denke ich. Er lernte bereits so viel darüber, menschlich zu sein, unter Menschen (bzw. unter fühlenden Wesen) zu leben oder mit dem Ausdrücken von Emotionen zu experimentieren, dass man sich irgendwann wirklich fragen muss, was ihm der Chip noch bringen könnte?!
      ALlein die Tatsache, dass er in der Lage ist, als nicht fühlendes Wesen in fühlenden Wesen Gefühle zu wecken, Mitgefühl, Humor und zu vorderst Freundschaft, sollte mehr sein, als sich Androiden wünschen könnten. Wünschen… auch etwas sehr Emotionales.
      Data ist ein Charakter, der kaum wie ein anderer zu Philosophieren einlädt.

      In diesem Sinne,
      LG
      Chris

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