Folge 111 – TNG – Familienbegegnung

Es ist Ostern und damit Zeit, die mitunter buckelige Verwandtschaft zu besuchen. Ist ja leider zur Zeit nicht so möglich, also begebt euch mit uns zu der fiktiven Familie vom Herrn Picard. Der hat einiges aufzuarbeiten. Außerdem gehts um die Gemeinsamkeit von Rokeg-Blutpastete und Pflaumensaft. Und Atlantis.

Viel Spaß und erholsame Feiertage!

2 Gedanken zu „Folge 111 – TNG – Familienbegegnung“

  1. Hi Anja, Hi Chris!

    Gute Besprechung von “Family”! Roberts Neid gegenüber Jean-Luc kann ich nicht richtig nachvollziehen. Ja, Jean-Luc wird geachtet, bekommt einen Orden usw. Wenn ich aber jemanden beneide, dann möchte ich am liebsten sofort mit ihm tauschen. Robert möchte aber garantiert nicht mit seinem Bruder tauschen! Eigentlich müsste er nur einen Schritt weiterdenken, um zu begreifen, dass Jean-Lucs Leben in manchen Bereichen gar nicht so geil ist: Er ist Karriereoffizier und hatte nie Zeit, zu heiraten und eine Familie zu gründen. Er steht ständig an vorderster Front, was an der Assimilierung durch die Borg in extremer Weise deutlich wurde. Jean-Luc muss also für seine Karriere viel opfern, das sollte Robert anerkennen. Ihr sagt es auch: Jean-Luc bereut einige seiner Entscheidungen! Vielleicht ist Robert über die Jahrzehnte schon so verbohrt, dass er nicht so weit denkt. Wahrscheinlich war es aus Autorensicht notwendig, damit das Schlammcatchen später richtig reinhaut.

    Ich finde, die Pixar-Filme wie z.B. “Wall-E” sind in erster Linie Familienfilme, die für Kinder geeignet sind, aber eben auch gut von Erwachsenen geguckt werden können. Ich hatte mir seinerzeit mit meinem älteren Bruder “Findet Nemo” angeschaut und wir hatten eine Menge Spaß.

    Chris, bei Smartphones bin ich genauso gepolt wie du! Ich habe ein altes Smartphone, weil ich kein neueres brauche oder möchte und nutze es nur in eingeschränktem Maß. An das Entwickeln von geschossenen Fotos und das Einkleben in Fotoalben erinnere ich mich auch. Wir hatten mal einen Diaprojektor und schauten uns damit Dias aus dem Urlaub an.

    Louis’ Versuch, Jean-Luc für das Atlantis-Projekt zu gewinnen, finde ich seltsam. Zuerst Mal verbrachte Jean-Luc seine bisherige Karriere an Bord von Raumschiffen und ist kein Geologe, Bauingenieur oder was auch immer man für dieses Projekt braucht. Gerade in der Föderation, die so ausdifferenziert ist, dass es für jede Arbeit Spezialisten gibt, kommt mir das sehr merkwürdig vor. Sogar an Bord der Enterprise arbeiten nicht nur “08/15-Ingenieure”, sondern Transporterchiefs (Die Webcomics “Chief O’Brien At Work” finde ich übrigens toll und Episode 295 ist sogar tagesaktuell! 🤣), Diagnostikingenieure, ein Chefingenieur und ein Operations Management Officer, der auch mit technischen Belangen betraut wird. Für mich ist Picard kein Spezialist für ein bestimmtes Projekt, sondern ein Generalist, der sich immer wieder auf neue Situationen einstellen kann. Sein diplomatisches Talent im Umgang mit fremden Kulturen wäre dabei total verschenkt, denn beim Atlantis-Projekt gibt es keine Erstkontakte zu außerirdischen Spezies oder Verhandlungen mit den Romulanern. Nebenbei bemerkt hatte Wesley in “Pen Pals / Brieffreunde” die Idee zur Lösung des Plattentektonik-Problems auf Drema IV und nicht Picard!

    Die Szene, in der Jean-Luc anfängt zu weinen, finde ich unglaublich stark gespielt! Ich bin jedes Mal ehrlich beeindruckt von dieser darstellerischen Leistung. Chapeau, Mr. Stewart! Zusammen mit einer ähnlichen Charakterszene in einer anderen Folge dieser Staffel, die für seine Figur auch sehr wichtig ist, gehört sie zu meinen All-Time Favourites.

    Bei eurer Bewertung gehe ich mit und gebe “Family” 8 von 10 Weinflaschen aus dem Chateau Picard.

    Bleibt gesund, habt ein schönes Osterfest und träumt wie Réne von den Sternen! 😉

    LG
    2Voq

    1. Hi 2Voq,

      Gute Beobachtungen zu Robert und auch zu der Louis-/Atlantis-Situation. Wie immer, stimme ich dir deinen In Depth-Analysen, ergänzend zu unseren, voll und ganz zu 😉
      Eigentlich sollte sich Louis um Wesley bemühen, nicht um Jean-Luc, aber naja.

      Cool, dass du “Chief O’Brien @ Work” kennst. Ich liebe die Comicstrips, nicht alle sind gut aber die meisten schön fies, genau mein Humor. Auf einer der letzten Conventions, wo auch Colm Meaney da war, hat er das erste Mal von diesen Comics erfahren, weil über die Videoleinwand so ein lustiges Bild von einem O’Brien-/Minion-Hybrid zu sehen war und Colm fand das lustig. Irgendwer erzählte ihm dann von diesen Comics und er musste herzlich lachen. So nach dem Motto, stimmt, mein Chrarakter muss ein armer Kerl gewesen sein, so allein da unten. Drei Wochen Flug zur nächsten Mission, was macht der Transporter-Chief denn da wohl?!

      Zur Technik: Dias kenne ich auch noch, war als Kind fast wie Kino-Feeling, wenn man die Leinwand aufziehen musste, alles abdunkeln und dann ging der Projektor an. War schon echt cool!
      Ich bin, gerade was neue Technik angeht, so der Ansicht für mich selbst, kenne deine Bedürfnisse und kaufe entsprechend. Musste früher, als ich noch viel auf LAN-Partys gezockt habe, immer mit dem Kopf schütteln über den einen Kumpel, der sich teilweise viermal im Jahr ne neue Grafikkarte geholt hatte, weil die immer up-to-date sein muss. Und wir reden hier von Spielen wie Unreal Tournament (Game of the Year-Edition) oder Half-Life (Counterstrike). Also keine allzu aufwendigen Spiele! Nach fast acht Jahren wird es bei mir langsam Zeit für einen neuen Rechner, aber da nutze ich auch Angebote, eher ne etwas kleinere als ne größere Variante und sonst was, damit ich nicht das 3000-Euro-Nonplusultra habe, sondern eine solide, schnelle Basis, die mich, genauso wie mein alter, einige Jahre begleiten kann. Bei Technik kaufe ich gern mit Bedacht, gern etwas einfacher, aber mit der Möglichkleit zur Erweiterung und es muss sich lohnen. Keine neue GraKa, nur weil die 10 Mhz mehr kann oder so.

      Vielen Dank für deine lieben Grüße, ich kann mich da sehr gut in Réne und Picard hineinversetzen, wenn sie unterm Baum sitzen und von Größerem träumen.
      Dir auch eine schöne Zeit und viel Gesundheit.

      LG
      Chris

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