Folge 081 – TNG – Die Zukunft schweigt & Rikers Vater

Diese Woche trifft Star Trek auf Stranger Things, wenn es in “Die Zukunft schweigt” upside down geht. Um danach in “Rikers Vater” zum ersten Mal auf die American Space Gladiators zu treffen. 

Viel Spaß!

2 Gedanken zu „Folge 081 – TNG – Die Zukunft schweigt & Rikers Vater“

  1. Hi Anja & Chris!

    Ich möchte euch gern eine sinnvolle Interpretation zu “Die Zukunft schweigt” anbieten, finde aber selbst keine! 😉 Trotzdem gefällt mir die Folge ziemlich gut. Allein schon die beklemmende Atmosphäre und das unausweichliche Schicksal nahm mich schon als Jugendlicher gefangen. Auch Picards Logbucheintrag, nachdem Auftauchen des Wirbels ist toll:
    “Wir sind auf etwas unfassliches gestoßen.”
    Sein Zitat “Wenn man weit genug reist, begegnet man irgendwann sich selbst.” passt wie ich finde zu dieser und vielen anderen Star Trek-Episoden. Die Crews begegnen sich nämlich selbst, indem sie mit ihren eigenen Hoffnungen und Ängsten konfrontiert werden. So war das auch schon in “Der Reisende” und spätere Folgen werden das wiederholen. Picards “Klon” aus der Zukunft ist zwar eine sehr platte Art, das zu verdeutlichen, aber meiner Meinung nach ist das die Aussage. Ja, ihr habt mit eurer Kritik schon recht, darum möchte ich nicht mehr dazu schreiben.

    Bei “Rikers Vater” nervt mich Kyle sehr. Es ist einfach unangenehm, diesen Typen zuzuschauen! Er hat zwar als Botschafter und Stratege eine große Karriere hingelegt, aber als Vater total versagt und weigert sich auch nach 15 Jahren, das einzusehen. Ich bestreite gar nicht, dass es solche Menschen wirklich gibt, aber ich möchte ihn eigentlich gar nicht sehen. Die Einigung mit Bill am Ende kommt dann wie ihr sagt viel zu schnell und wirkt darum unglaubwürdig. Die Autoren hätten diese Story insgesamt logischer aufbauen sollen, vielleicht indem Kyle und Bill sich nach dem Kampf auf ein weiteres Treffen in einem Jahr einigen, um langsam wieder einen Kontakt herzustellen. Wenn man das dann in einer späteren Episode auch gesehen hätte, würde ich diese Folge wahrscheinlich besser bewerten. Die Beziehung zwischen Pulaski und Riker Senior gefällt mir aber. Worf Handlungsbogen kann ich wesentlich mehr abgewinnen. Wesley nervt ihn zwar am Anfang schon, aber letztendlich hatte er ja den richtigen Riecher und Worf brauchte wirklich Hilfe. Sein Ritual auf dem Holodeck, bei dem seine Freunde und Kollegen anwesend sind, festigt das familiäre Gefühl, das bei der Crew existiert.

    LL&P

    2Voq

    1. Hallo 2Voq,

      Du siehst den Ausspruch aus Die Zukunft schweigt, man träfe auf sich selbst, wenn man weit genug reist, auf einer philosophischen Ebene – unter diesem Aspekt passt das ganz gut. Da waren wir wohl etwas “flacher” dran, aber die Selbst-Konfrontation ist eigentlich auch so ein Q-Ding, was er im Piloten angedeutet hat. Die Grenzen des menschlichen Verstandes erweitern und erforschen, nicht die der Galaxie. Ist ne schöne TNG-Auffassung.

      Ich stelle bei deinem Kommentar und deiner Sichtweise der Folge für mich fest, dass ich noch sehr damit beschäftigt bin, und das geht ab Season 3 erst so richtig los, dass ich das Gefühl als Kind, als ich es zum ersten Mal sah, nicht ganz außer Acht lassen kann und darf bei der Folgenbesprechung. Vieles sieht bei Tageslicht betrachtet und als Erwachsener einfach nicht mehr so aus wie als Kind, so angsterfüllend, mysteriös oder fantasieanregend.
      Ich werde mal gucken, was spätere Folgen so mit mir machen, wenn ich sie sehe, dass ich auch den Eindruck als Kind von damals wieder mehr mit einbeziehe, es ist schließlich die Serie, dich mich geprägt hat.

      LG
      Chris

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